Erfolgreicher Abschluss des SRK-Jubiläumsjahres

CORONAVIRUS: Der Rotkreuz-Fahrdienst fährt derzeit prioritär für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen dringend wichtige medizinische Termine wahrnehmen müssen. Dies kann zum Beispiel eine unaufschiebbare Dialysen-Behandlung sein. Zudem fahren die Freiwilligen insbesondere für Kundinnen und Kunden aus der Risikogruppe, die gemäss Empfehlung des BAG die öffentlichen Verkehrsmittel nicht benutzen sollten.Wo der Abstand von 2 Metern namentlich im Fahrzeug nicht einzuhalten ist, sind Masken zu tragen. Auch bei Hilfestellungen beim Ein- und Aussteigen wird die Abstandsregel oftmals nicht einzuhalten sein. Auch dafür ist das Tragen von Masken eineempfohlene Schutzmassnahme.

Die Mitgliederversammlung wurde pandemiebedingt schriftlich durchgeführt. Nachstehend die entsprechende Medienmitteilung:

„Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Kanton St.Gallen blickt auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück. Die Mitgliederversammlung vom 17. Juni wurde pandemiebedingt schriftlich durchgeführt.

Das Jahr 2019 stand beim SRK Kanton St.Gallen ganz im Zeichen des 125-Jahre-Jubiläums. Dank der durch Sponsoring finanzierten Jubiläums-Mitgliederversammlung, dem Auftritt an der OFFA und der Standaktionen «SRK auf Tour» konnten mehrere Tausend Menschen daran teilhaben. Durch eine Charity-Aktion wurden zudem 125 Einelternfamilien in schwierigen finanziellen Verhältnissen beschenkt.

Bilanz der Menschlichkeit

Dass die Mitarbeitenden und Freiwilligen des SRK Kanton St.Gallen im vergangenen Jahr intensiv an ihrem Auftrag gearbeitet haben, zeigen die Leistungszahlen im Jahresbericht. Die Organisation hat während 1’527 Stunden Familien in Not unterstützt und in schwierigen Zeiten ihre Kinder betreut. 1’920 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Bereich Bildung haben ihr Wissen in Gesundheit und Pflege vertieft und aufgebaut. In der Gravita SRK wurden 212 traumatisierte Asylsuchende und Flüchtlinge therapiert. 550 Freiwillige sind während 41’311 Stunden für das Wohl der Gemeinschaft im Einsatz gestanden. Beispielsweise beim Rotkreuz-Fahrdienst, bei welchem die Freiwilligen insgesamt 703’610km für die Begleitung von älteren, kranken und beeinträchtigen Menschen absolviert haben oder beim Jugendrotkreuz welches Projekte zur Integration durchführt. Dass diese Dienstleistungen finanzierbar sind, gewährleisten die über 28’000 Mitglieder des Vereins, welche fast 1.5 Mio. mitfinanziert haben. Weitere 52% der Einnahmen entstanden aus dem Ertrag aus Dienstleistungen und Projekte und 20% aus den Leistungsaufträgen der öffentlichen Hand.

Mitgliederversammlung schriftlich durchgeführt

Die Mitgliederversammlung vom 17. Juni in Rapperswil wurde pandamiebedingt schriftlich durchgeführt. Alle zur Versammlung angemeldeten Mitglieder erhielten die Möglichkeit, ihr Stimmrecht in einer brieflichen Abstimmung wahrzunehmen.

Das SRK während der Corona-Pandemie

Die Ereignisse rund um die Corona-Pandemie stellen auch das SRK Kanton St.Gallen vor grössere Herausforderungen. Da ein grosser Teil der Freiwilligen zur Risikogruppe der über 65-jährigen gehören, durften diese nicht mehr eingesetzt werden. Die meisten Dienstleistungen konnten während dieser Zeit, auch durch den engagierten Einsatz neu rekrutierter Freiwilliger, in angepasster Form durchgeführt werden. Die Lehrgänge für die Pflegehelfer/-innen SRK wurden online weitergeführt. Zudem hat das SRK Unterstützungsdienstleistungen für Corona-Betroffene entwickelt zum Beispiel den Telefonkontakt-Dienst, finanzielle Soforthilfe sowie den Heimlieferdienst in Zusammenarbeit mit COOP. Inzwischen werden alle Dienstleistungen wieder vollumfänglich angeboten.“ (Text/Bild: pd)

Bildlegende Beitragsbild: ©SRK, Roland Blattner: Der Rotkreuz-Fahrdienst ist mit entsprechendem Schutzkonzept im Einsatz.