Unser Abwasser ist weiterhin in guten Händen

Im Beisein von rund 130 Gästen fanden heute Vormittag auf dem Areal des regionalen Abwasserverbandes in Altenrhein die offiziellen Feierlichkeiten zur Inbetriebnahme der 4. Reinigungsstufe statt. Die Stadt Rorschach ist eine von demnächst 17 Gemeinden, die in diesem Verband zusammengeschlossen sind. Verwaltungsratspräsident Röbi Raths begrüsste die Gäste. Weitere Grussbotschaften kamen von Stephan Müller (Leiter Abteilung Wasser im Bundesamt für Umwelt) und Michael Eugster (Amtsleiter Amt für Wasser und Energie im Kanton St. Gallen).

Der Anlass stand unter dem Motto: Das Geheimnis der Dosierung. Die fachspezifischen Kurzreferate hielten Alex Odermatt, Molekular- und Systemtoxikologie, Uni Basel (Steroidhormone als Therapeutika und unerwünschte Effekte); Helmut Segner, Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin, Uni Bern (Spurenstoffe im Wasser – eine Gefahr für die Lebewesen in unseren Gewässern?); Michael Thomann, Niederlassungsleitung Liestal, Holinger AG (Die neue Reinigungsstufe mit Ozon und granulierter Aktivkohle – das Verfahren und dessen Wirkung); Paul Sicher, Leiter Abteilung Kommunikation & Verlag, SVGW (Steroidhormone als Therapeutika und unerwünschte Effekte) sowie Anke Scherer, Wasser-Sommelière, Grand Resort Bad Ragaz (Wasser ist mehr als H2O).

Nach einem reichhaltigen Lunch konnten bei einem Rundgang die Neuerungen besichtigt werden. Man hat erfahren, was hinter Begriffen wie Ozonierung, GAK-Filter, und Biomonitoring zu verstehen ist. Den Gästen wurde bewusst, weshalb die Bedeutung des Ressourcenschutzes für die Trinkwasserversorger zentral bleibt. Die ARA ist eines von insgesamt 17 Seewasserwerken rund um den Bodensee, aus welchem für rund 5 Millionen KonsumentInnen jährlich ca. 185 Millionen Kubikmeter Trinkwasser entnommen werden. Hier einige Bilder von den gestrigen Feierlichkeiten.

Und da sich sozusagen (fast) alles auf Wasser bezogen hat, wollte just zur Lunchtime auch das Regenwasser nicht aussen vor stehen …

Heute ist im Tagblatt auf Seite 24 ein ausführlicher Bericht von Christoph Zweili zu finden.