Vorweg dies: Das hat nichts mit dem ‚Rorschacher Echo‘ zu tun, sondern handelt sich um eine Aktion der REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee. REGIO hat den regionalen Medien nachstehende Pressemitteilung zukommen lassen. Voilà:
«echo» bringt eine ganze Region ins Gespräch über die Zukunft
Die REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee lanciert mit «echo» einen regionalen Zukunftsprozess für 45 Gemeinden aus drei Kantonen (AR, SG, TG). Das Ziel: die Attraktivität und Strahlkraft der Region stärken. Den Auftakt bildet der echo-Dialog. Ab dem 15. Juni 2026 sind die Menschen aus der Region eingeladen, in einem KI-gestützten Videocall mit ihrem 20 Jahre älteren Zukunfts-Ich über Wünsche, Herausforderungen und die Zukunft der Region zu sprechen. Aus diesen Gesprächen entsteht ein Stimmungsbild, das die Grundlage für die nächsten Phasen des Prozesses bildet.
Warum ein regionaler Zukunftsprozess?
Eine starke Region braucht nicht nur gute Rahmenbedingungen, sondern auch Identifikation, Beteiligung und einen gemeinsamen Blick nach vorne. Die REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee vereint 45 Städte und Gemeinden aus drei Kantonen (SG, AR, TG) in einem gemeinsamen Perimeter mit rund 300’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Diese Vielfalt ist eine grosse Stärke – sie macht es aber auch anspruchsvoll, die Region als zusammenhängenden Lebens- und Wirtschaftsraum sichtbar zu machen. Mit „echo“ startet die REGIO einen mehrjährigen, partizipativen Zukunftsprozess. Gemeinsam mit der Bevölkerung sollen in den kommenden Jahren innovative Ideen, Formate und Projekte entstehen, die Strahlkraft in und über die Region hinaus entfalten. Der Prozess ist bewusst ergebnisoffen und orientiert sich am Wertekompass: mutig, überraschend, nachhaltig und partizipativ.
Der Auftakt: der echo-Dialog
Den Auftakt des regionalen Zukunftsprozesses bildet der echo-Dialog. Dabei sind die Menschen aus der Region eingeladen, in einem KI-gestützten Videocall mit ihrem 20 Jahre älteren Zukunfts-Ich zu sprechen. Im Dialog geht es um Fragen wie: Wie wohl fühle ich mich in der Region? Was ist mir wichtig? Welche Veränderungen wünsche ich mir? Das Format lädt auf spielerische und neu gedachte Weise dazu ein, sich mit der eigenen Zukunft und der Zukunft der Region auseinanderzusetzen.
Die aus den Gesprächen gewonnenen Gedanken und Einschätzungen bilden die Grundlage für die nachfolgende Auswertung. Aus ihnen sollen wünschenswerte Zukunftsbilder und Themenfelder abgeleitet werden, die zeigen, was die Menschen in der Region bewegt und wo gemeinsamer Handlungsbedarf besteht. Der echo-Dialog ist damit mehr als ein aufmerksamkeitsstarker Auftakt – er ist eine unkonventionelle Form einer Bestandesaufnahme, auf der die weiteren Prozessphasen aufbauen. «Mit dem echo-Dialog und dem Einsatz von KI denken wir Partizipation neu. Das Gespräch mit dem Zukunfts-Ich verleiht dem abstrakten Begriff «Zukunft» eine persönliche Dimension, macht sie erfahrbar und fördert das Zukunftsbewusstsein – denn jeder und jede ist der Zukunft und kann sie heute selbst mitgestalten», sagt Leila Hauri, Geschäftsleiterin der REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee.
KI und echo – sinnvoller Einsatz, sicher umgesetzt
Künstliche Intelligenz prägt zunehmend, wie Menschen kommunizieren, lernen und gestalten. Auch im echo-Dialog kommt sie gezielt zum Einsatz und ermöglicht ein Gespräch mit dem eigenen Zukunfts-Ich. Die REGIO legt Wert auf einen transparenten und verantwortungsvollen Einsatz dieser Technologie: Die Daten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert, sensible Informationen werden nicht für das Training von KI-Modellen verwendet, und es ist jederzeit ersichtlich, wann KI im Einsatz ist.
«KI ist heute allgegenwärtig. Umso wichtiger wird es, ihren Einsatz verständlich, nachvollziehbar und verantwortungsvoll zu gestalten Der echo-Dialog bietet die Chance, für einen bewussten und reflektierten Umgang mit KI zu sensibilisieren», sagt Simon Mayer, Professor am Institute of Computer Science (ICS) der Universität St.Gallen und Verantwortlicher für die Backend-Entwicklung des echo-Dialogs.
In vier Phasen zu mehr Sichtbarkeit
Der regionale Zukunftsprozess ist als mehrjähriger Prozess in vier Phasen aufgebaut.
• Phase 1: der echo-Dialog (2026): Zuhören, beobachten, sammeln – eine partizipative Bestandesaufnahme
• Phase 2: Auswertung und Diskussion (2026/2027): Ergebnisse analysieren, Zukunftsbilder ableiten und mit der Bevölkerung diskutieren.
• Phase 3: Ideenwerkstatt (2027/2028): Gemeinsam mit der Bevölkerung Ideen und Projekte entwickeln.
• Phase 4: Umsetzung (ab 2028): Projekte und Ideen gemeinsam realisieren und die Region langfristig stärken.
Starke Partnerschaften von Beginn an
Seit Beginn wird echo von der OST – Ostschweizer Fachhochschule, der Olma Messen St.Gallen AG und der Universität St.Gallen mitgetragen. Für die Umsetzung des echo-Dialogs arbeitet die REGIO mit dem Institute of Computer Science (ICS) der Universität St.Gallen sowie mit FIVE und variabel zusammen. Begleitet wird der Prozess zudem von einem organisationsübergreifenden Kernteam, das als Sparringpartner und Resonanzraum mitwirkt. «Der echo-Dialog schafft es, alle Bevölkerungsschichten abzuholen. Die spielerische und witzige Art macht es den Teilnehmenden einfach, sich in eine andere Perspektive resp. in die Zukunft zu versetzen. Der Prozess hat Pioniercharakter und nimmt die Bevölkerung von Beginn weg mit. Wichtig ist, dass die Region den Mut hat, diesen Weg konsequent zu gehen.», ordnet Christine Bolt, CEO Olma Messen St.Gallen AG, den Prozess ein.
Prominente Stimmen für den echo-Dialog
Die Kampagne, die am 15. Juni startet und bis Ende September läuft, wird von bekannten Persönlichkeiten aus der Region unterstützt. Andrin Huber (Europameister U23 im Zehnkampf), Bettina Hein (Start-up-Unternehmerin und Tech-Pionierin), Maria Pappa (Stadtpräsidentin Stadt St.Gallen) und Michael Götte (Präsident REGIO) setzen sich in Video-Botschaften und auf Plakaten für den echo-Dialog ein.
Mitmachen und Zukunft mitgestalten
Der echo-Dialog startete gestern am 15. Juni 2026 und läuft bis zum 30. September 2026. Mitmachen können alle Personen ab 14 Jahren direkt unter: www.echo-dialog.ch/dialog. Für die Teilnehmenden gibt es Preise aus der Region zu gewinnen: Der oder die Gewinner/-in des Hauptpreises erhält eine massgeschneiderte Reise durch die Region im Wert von 2’000 CHF. «Wir starten einen Prozess, der von der Beteiligung lebt. Ich lade alle herzlich ein, den echo-Dialog auszuprobieren und ihre Wünsche und Ideen einzubringen. Wer ist nicht neugierig auf sein 20 Jahre älteres Ich? Ich bin sehr gespannt, welche Gemeinde am meisten echo-Stimmen sammeln kann und die Gemeinde-Challenge gewinnen wird», ergänzt Michael Götte, Präsident der REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee und Botschafter des echo-Dialogs.
Weitere Informationen und Bildmaterial
Kampagnen-Website echo: www.echo-dialog.ch
REGIO-Projektseite zu echo (Fokus Prozess): www.regio-stgallen.ch/regionalentwicklung/projekte/echo/. (Text/Bilder: pd regio lh)



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