In letzter Zeit berichtet die Presse vermehrt von unerwünschten Einwanderern. Gemeint sind vor allem die Tigermücken, die Japankäfer, die Asiatischen Marienkäfer und die Asiatischen Hornissen. Kein Problem sind hingegen (trotz ihrem angsteinflössenden Namen) die Skorpionsfliegen. Auch in unserer Region kann man diesem für uns Menschen harmlosen Insekt vor allem vom Mai bis zum August begegnen. Der Name ist abgeleitet vom Hinterleibsende der Männchen, das vergrössert und zurückgebogen ist und so dem Stachel eines Skorpions ähnelt. Vorder- und Hinterflügel sind gleich gestaltet und haben zahlreiche dunkle Flecken.
Die Skorpionsfliegen halten sich vor allem an schattigen und feuchten Bereichen auf, gerne an Waldrändern. Oft auf der Blattunterseite von Büschen. Sowohl Männchen und Weibchen (siehe Bild) stechen nicht, beissen nicht, sind nicht giftig und übertragen auch keine Krankheiten. Sie ernähren sich vor allem von toten und verletzten Insekten manchmal auch von Nektar. Skorpionsfliegen sind wiederum ein «gefundenes Fressen» für Vögel (z.B. Meisen und Rotkehlchen), Spinnen und Heuschrecken. (Bild/Text: Gieri Battaglia)


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