Es war dann auch ein spezieller Sommer. Die ganz grossen Events fielen entweder ganz aus oder kamen in einer stark abgespeckten Variante zum Zuge. Und dann gab es aber diese ganz kleinen Highlights wie beispielsweise das Live-Konzert mit „The Roman Games“ auf dem Kirchplatz, welches vor allem der eigenen Seele nur gut tat. Einen starkes Ausrufezeichen haben am Hafenplatz auch Kim und Michèle mit ihrem Zelt-Werk gesetzt. Und ein kulturelles Zentrum hat das Würth Haus Rorschach mit dem Mare Mio entstehen lassen. Viele dieser lauschigen Abende haben gezeigt, wie stark die Sehnsucht vieler nach Nähe und Gemeinsamkeit ist. Vielfach mit dem gebotenen Abstand und manchmal auch mit Maske. Nicht immer – aber immer öfters. Wegsperren kann man uns schliesslich nicht.

Am 2. Juli eröffnete um 17 Uhr das italienische Sommercaffé Mario mio direkt am Bodenseeufer beim Würth Haus in Rorschach.

Die Strandfestwochen standen dieses Jahr ganz im Zeichen von Bewegung und für einmal nicht für Party. (Bild: Thomas Staub)

Eines der wenigen Live-Konzerte in diesem Jahr. „The Roman Games“ am 31. Juli auf dem Kirchplatz vor dem Treppenhaus. Hat nur gut getan!!

Das Angebot in der Kleberei hat in diesem Jahr entscheidend dazu beigetragen, dass man in Rorschach nicht vollends auf Kultur verzichten musste.

Wirtewechsel im Restaurant Schweizerhof: Ruschi und Stefan Rietberger übergeben das Musiklokal an der Eisenbahnstrasse 1 im Sommer an Marcus C. Held.

Zelt-Werk am See: Kim und Michèle haben mit ihrem Sommerprojekt erheblich dazu beigetragen, dass man sich trotz Corona in einem lockeren Rahmen treffen konnte.

Und im Zelt-Werk hatten dann auch viele MusikerInnen die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Die Stadtmetzgerei Rorschach vergrössert ihr Angebot: Seit dem 10. August betreiben Michi und Linda Gehringer im Nestlé-Shop den Take Away-Service.

Mehr Rorschach ist fast nicht mehr möglich: Rorschach-Test als Basis für eine Ausstellung des Rorschacher Bildhauers Patrick Benz im September in einem Rorschacher Atelier.

Seit 1896 steht die Jakobsfigur auf dem Jakobsbrunnen in Rorschach. Der Zahn der Zeit geht auch an ihr nicht spurlos vorüber. Am 7. Juli wurde sie vom Sockel geholt und einer gründlichen Überprüfung unterzogen.

Bleibt wahrscheinlich auf alle Ewigkeit ein Wunschtraum: „Stairway to heaven“ am Chabisplatz. (Fotomontage: Romy Helfer)

Dario Aemisegger – seines Zeichens auch Leiter der Rorschacher Strandfestwochen – hat mit seinem SUP an einem Tag gleich alle 3 Bodenseeländer besucht.

Die Bananenfladen von Bert Koller können gar nicht aus dem Rorschacher Angebot wegfallen. Unmöglich. Im Marktplätzli entdeckt.

Tradition zum Ende der Badesaion: Konzert mit Lapse of time in der Badhütte. Und ganz am Schluss sagte dann Claudio jeweils „En schöne Winter …“

Als man noch so tagen durfte machten dies die Ortsbürger Rorschach. Kurz-MV in der Kleberei. Der deutlich gemütlichere Teil fand dann draussen statt.

Nach verhaltenem Start legte der FC Rorschach-Goldach eine wunderbare Herbstrunde auf den Rasen und wurde dann nur wieder von den behördlich verfügten Sperrungen gestoppt. Belegt aber Rang 1.






















