SP setzt sich weiterhin für einen Service Public ein

Die SP Rorschach Stadt am See ist erfreut über die Mitteilung der Gemeinde Rorschacherberg, die Poststelle werde bis mindestens Ende 2020 erhalten bleiben. Sie dankt allen EinwohnerInnen der Region, welche vergangenen Herbst die Petition der SP zum Erhalt der Post unterzeichnet haben. Das Rorschacher Echo hat darüber bereits am Freitag berichtet.

Im Oktober 2017 hat die SP Rorschach Stadt am See dem Gemeinderat die Unterschriften von rund 1200 Unterstützer*innen überreicht. Die Petition forderte den Gemeinderat auf, sich in Verhandlungen mit den Verantwortlichen der Post für den Erhalt der Poststelle in Rorschacherberg einzusetzen. Mit Erfolg: Wie am Freitag dem Mitteilungsblatt der Gemeinde («Rundblick») zu entnehmen war, ist die Poststelle in Rorschacherberg nicht von der aktuellen Schliessungswelle betroffen. Somit ist deren Erhalt bis mindestens Ende 2020 gesichert.

Anna Bleichenbacher, Vertreterin des Rorschacherbergs im Vorstand der SP Rorschach Stadt am See, rechnet den Erfolg allen Unterzeichnenden der Petition zu: «Es freut mich ausserordentlich, dass wir mit der Petition massgeblich zum Erhalt der Post beitragen konnten. Das ist ein starkes Zeichen für unsere lebendige Demokratie: jeder kann mit seiner Stimme ändern was ihn stört.» Auch das Verhandlungsgeschick des Gemeinderats sei zu verdanken. Zudem werde durch die Mitarbeitenden der Post Rorschacherberg hervorragende Arbeit geleistet, was ebenfalls als Faktor zum Erhalt des Service Publics und der entsprechenden Arbeitsplätze zu werten ist.

Die SP Rorschach Stadt am See wird sich auch künftig für den Service Public in der Region starkmachen. Sollte die Schliessung der Post Rorschacherberg nach 2020 wiederum zur Sprache kommen, werde die Partei erneut die notwendigen Massnahmen zur Sicherung der Post einleiten, so Bleichenbacher. Die Partei hofft denn auch auf Unterstützung aus Bundesbern: «Nur auf nationaler Ebene können weitere Schliessungswellen verhindert werden.» (pd)