Gelungene Premiere von „Sport und Spass“ auf Kellen

Der inklusive Anlass „Sport und Spass grenzenlos“ von heute Sonntag auf der Sportanlage Kellen in Tübach hat die Erwartungen der Organisatoren mehr als erfüllt. „Ich bin extrem zufrieden, wie die Teilnehmenden die Thematik von ‚Grenzenlos‘ aufgenommen und umgesetzt haben“, sagt OK-Präsident Michael Götte. „Damit wurde das Hauptziel erreicht.“ 16 Teams zu elf Menschen mit und ohne Handicap vergnügten sich an einem gemeinsamen Wettbewerb in den Disziplinen Tipp Kick für Grosse, Riesenmikado, Stafette im Rollstuhl mit Würfel und einem Themenparcours Riechen, Hören und Sehen. Zahlreiche Prominente aus Politik, Sport und Unterhaltung verbanden sich als Teamleader ebenfalls mit den Menschen mit Beeinträchtigung. Auf eine Gesamtrangliste wurde verzichtet. Was zählte, war der Augenblick des sportlichen Glücksgefühls. Das Beitragsbild oben zeigt den Ausserrhoder Regierungsrat Alfred Stricker, wie er das Mikado-Spiel erklärt.

Anklang fand auch das Rahmenprogramm, die Talkshow mit Nationalrat Christian Lohr als Moderator und Para-Sportlerin Claudia Hüttenmoser sowie Blindensportler Virgil Desax, der in verschiedenen Disziplinen, unter anderem Joggen und Skifahren, mit speziellen Beleitern unterwegs ist. Die SunSingers, ein Rheintaler Chor mit Handicapierten und Begleitern, füllten das Festzelt und begeisterten zur Mittagspause. Sehr gefragt war das Dunkelzelt, das die Atmosphäre blinder Menschen simulierte, ebenso bildeten sich Schlangen bei der  Autogrammstunde mit den FCSG-Fussballern Kekuta Manneh und Musah Nuhu. Last not least gelang der dreiköpfigen Fallschirmgruppe von Sandro Stoob ein spektakulärer Abschluss mit perfekter Landung auf dem Fussballplatz.

Die SunSingers im Element

Die erhoffte Besucherzahl wurde trotz herrlichem Wetter nicht ganz erreicht. „Zuschauer ohne Bezug zu den Handicapierten hätten noch mehr sein dürfen“, sagten Michael Götte und OK-Mitglied Andi Willi übereinstimmend. Zusammen mit den 200 Teilnehmern und 120 Helfern dürften dennoch gegen 1000 Leute über den ganzen Tag verteilt anwesend gewesen sein. Der Anlass soll vorerst einmalig bleiben. „Ein guter Start ist gemacht. Dass wir diese überall positiv aufgenommene Idee mit unserem OK eins zu eins anderswo durchführen, ist aber nicht vorgesehen“, sagt Götte. „Einige könnten jedoch das Know-how anderswo weitergeben.“ (pd/Fotos: Ueli Steingruber.)

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