SP diskutiert Vorgehen bei Gemeindeversammlungen

Rund dreissig anwesende SP-Mitglieder und Gäste durfte Peter Buschor, Präsident der SP Rorschach Stadt am See am letzten Freitag zur jährlich stattfindenden Vorversammlung zu den Gemeindeversammlungen von Rorschach, Rorschacherberg und Goldach begrüssen. Die Mitglieder und weitere Interessierte werden an diesem Anlass traditionellerweise von Behördenmitgliedern der SP über anstehende Geschäfte in den drei See-Gemeinden informiert. Der Fokus liegt dabei jeweils explizit auch auf dem Austausch zwischen allen Gemeinden. Die SP ist überzeugt, dass viele Probleme nicht im Alleingang, sondern nur zu dritt gelöst werden können.

In diesem Sinne hatten die Anwesenden im BZR zuerst die Möglichkeit, an „Gemeindetischen“ über gemeindespezifische Themen informiert zu werden und darüber zu diskutieren. Anschliessend stellten Dieter Graf für Rorschacherberg, Reto Kuratli für Goldach und Ariane Thür Wenger für Rorschach dem wiedervereinten Plenum die wichtigsten Punkte aus den Gesprächen vor. Thema waren in allen Gemeinden die Jahresabschlüsse, welche deutlich besser ausfielen als budgetiert. In Rorschacherberg bewegen zusätzlich die Neuauflage des Seeuferwegs sowie geplante Ausbauten bei Kindergärten sowie Schulwegen. Die Goldacher diskutierten, wie die Überschüsse der Gemeinde in den kommenden Jahren sozialer verteilt werden könnten. Die zentralen Themen in Rorschach betrafen den Aus- und Neubau im Hafenareal, den Umbau des Kornhauses sowie die Entwicklungen im Stadthof.

In allen Gemeinden bewegen zudem die Schliessungsgerüchte um das Spital Rorschach. Die Anwesenden sprachen von gravierenden Auswirkungen, welche eine solche auf die medizinische Versorgung sowie die Arbeitsplätze in der Region haben könnte. Letztes Traktandum des Abends war ein Referat von SP-Stadt- und Kantonsrat Guido Etterlin, welcher über die Gefahren des neuen Rechnungslegungsmodells (RMSG), welches die Gemeinden im Kanton St.Gallen ab 2019 umsetzen müssen, informierte. (AB)