Am Sonntag: Johannes Brahms – Ein deutsches Requiem

Mehr Trost für die Lebenden als Gedenken an die Toten – so deutete Johannes Brahms auf neue und eigene Weise die Gattung der Requiem-Vertonung um und schuf ein einzigartiges, zu Herzen gehendes Meisterwerk, welches kommenden Sonntag, 26. September 2021 um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Rorschach in einer Fassung für Soli, Chor und zwei Klaviere erklingt. Grundlage hierfür ist eine von Brahms selbst erstellte Klavierbearbeitung des Werks für vier Hände.

Die Überlinger Sopranistin Isabell Marquardt ist dem Rorschacher Publikum als Solistin und Leiterin des Galakonzerts 2020 mit ihrem Chor der Kleinen Oper am See in bester Erinnerung. Hier nun singt sie die berührende Solo-Arie „Ihr habt nun Traurigkeit“. Der vielseitige Bariton Johannes Luchsinger aus Kreuzlingen und das differenziert gestaltende Klavierduo Claire Pasquier und Dominic Chamot komplettieren das Solistenensemble.

Der Oratorienchor St. Gallen unter der Leitung des Dirigenten Uwe Münch ist einer der traditionsreichsten Chöre der Schweiz und feierte im letzten Jahr sein 400jähriges Bestehen. Seit mehr als 160 Jahren stimmt der Chor zusammen mit dem Sinfonieorchester St. Gallen in den jährlichen Palmsonntagskonzerten in die Passionszeit ein. Diese Konzerte in der St. Laurenzenkirche St. Gallen sind aus dem Kulturleben von Stadt und Region St. Gallen nicht mehr wegzudenken. Eintritt frei, Kollekte. (Text/Bilder: pd)