Da steckt viel Empathie einer Rorschacherin drin

Die Verdreckung der Meere durch Plastik ist seit Jahren ein unappetitliches Thema. Und wo bisher kein Ende dieser Problematik in Sicht schien ist nun etwas entstanden, an welchem die Rorschacherin Selina Suozzi massgeblich mitbeteiligt ist. «NINA GreenCollective“ hat dem Plastikabfall indirekt den Kampf angesagt und schafft dafür erst noch durchaus reizvolles. Zu sehen ist das aktuell in der Neugasse.

„Als gelernte Schneiderin, haben mich Stoffe immer schon fasziniert. In den letzten paar Jahren wurde mir mehr und mehr bewusst, dass wir etwas für unsere Umwelt und gegen den immer grösser werdenden Plastikmüll tun müssen. Berichte über Stoffe, hergestellt aus eben diesem Plastikabfall und alten Fischernetzen machten mich neugierig. Nach langem recherchieren, wusste ich, das ist genau das was zu mir passt“, sagt Selina Suozzi.

 

Selina Suozzi bedankt sich bei Silvia Bär von Leder Koller, dass sie in der kleinen Vitrine an der Neugasse ihre Kollektion präsentieren darf.

„Nachdem ich meine erste Kollektion zusammengestellt und eine Firma mit fairen Arbeitsbedingungen fand, ging es nicht mehr lange, bis ich die ersten Badehosen- und Sportbekleidungs-Muster in meinen Händen hielt. Meine Begeisterung über die gute Qualität und den tollen Tragekomfort war riesig und ich wusste, das ist der richtige Weg und dass ich absolut hinter meiner Kollektion stehen kann.“

Eine kleine Vitrine bei Leder Koller an der Ecke Neugasse/Ankergasse ist voll von diesen Mustern. Und viele werden verwundert feststellen, dass nicht nur optisch kein Unterschied feststellbar ist. Selina Suozzi ist in den nächsten Wochen wieder unterwegs, um für ihre Kollektion zu werben. Wenn sie dann wieder in die Hafenstadt zurückgekehrt ist, werden wir hier im Rorschacher Echo mehr über sie und ihr Engagement beim recyclen von Plastikabfällen erfahren. Hier noch der direkte Link zu ihrer Homepage.

Nicht vergessen: Der Grundstoff dieser Kollektion ist Plastik…