Ortsansässige Ärzte können Wünsche zum GNZ äussern

Die Stadtkanzlei Rorschach hat heute Morgen noch eine weitere Medienmitteilung verschickt:

Informations- und Meinungsbildungsanlass mit den Ärzten der Region

Der Einbezug der ortsansässigen Hausärztinnen und Hausärzten an einer tragfähigen Lösung einer optimalen künftigen medizinischen Versorgung ist dem Stadtrat nach der Umwandlung des Spitals Rorschach in ein Ambulatorium ein grosses Anliegen. Aus diesem Grund lud die Stadt Rorschach die niedergelassene Ärzteschaft gestern Abend zu einem Informations- und Meinungsaustausch zum geplanten neuen Gesundheits- und Notfallzentrum (GNZ) ein. Ursprünglich war der Anlass bereits im letzten November geplant. Corona-bedingt musste der Anlass aber bereits zwei Mal verschoben werden, weshalb die Veranstaltung gestern Abend auf digitalem Weg nachgeholt wurde.

Teilgenommen hatten auch Vertreter des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) und der Klinik Teufen Group (KTG). Das KSSG führt das bisherige ambulante Angebot des Spitals Rorschach bekanntlich seit dem 1. Februar 2021 vorübergehend im bestehenden Spitalgebäude weiter, möchte aber dereinst ebenso in ein neues GNZ an zentraler Lage in Rorschach einziehen wie die KTG, die auf ambulante psychosomatische Behandlung und Rehabilitation spezialisiert ist und beabsichtigt, ihr beiden Niederlassungen künftig an einem Ort zusammenzulegen. Stadtpräsident Robert Raths erklärte, dass bezüglich möglicher Standorte des GNZ diverse Abklärungen und Gespräche stattgefunden hätten. Im Fokus stünden nun zwei vergleichbare Angebote in unmittelbarer Nähe zum Stadtbahnhof. Auch mit der Leitung des Medizinischen Zentrums Rorschach (MZR) habe man Gespräche geführt. Das MZR habe ebenfalls grosses Interesse bekundet, dereinst in das neue GNZ umzuziehen. Stadtpräsident Robert Raths lud alle Hausärztinnen und Hausärzte ein, sich bis Ende März bei der Stadt Rorschach mit Wünschen und Anregungen zum künftigen GNZ zu melden. (pd sk)