Gute Klassierung für den Jodelklub Goldach

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Der Jodelklub Goldach hat über seine Teilnahme am NOSIV Jodlerfest in Winterthur-Wülflingen dem Rorschacher Echo nachstehenden Bericht zukommen lassen. Dieser wurde von Ernst Röthlisberger verfasst. Ebenfalls stammen die Bilder von ihm.

„Leichter Nieselregen empfing uns, als wir um 10:50 Uhr die Bahnhofshalle in Winterthur verliessen um einen Zubringerbus zum Festgelände zu suchen. Lange mussten wir nicht warten, da die Busse im Viertelstunden Takt verkehrten um die grosse Menge von Passagieren zu befördern. Bis zu unserem Vortragslokal der Kath. Kirche St. Laurentius in Wülflingen, war es doch eine beachtliche Strecke und wir waren froh, im gut gefüllten (Steh) Bus noch Platz gefunden zu haben. Leider hatte sich inzwischen der Himmel noch mehr verdunkelt und es begann richtig zu regnen. Unsere Aufgabe war es jedoch nicht im Regen herumzustehen. Unsere Dirigentin Pia Löpfe hatte uns schliesslich zum Einsingen bestellt. Nach einem kurzen Fussmarsch waren wir beim Schul-haus Talhof, unserem Einsinglokal wieder im Trockenen. Nun galt es die Kehlen zu lockern und heikle Liedpassagen nochmals zu repetieren bis unsere Dirigentin Zufrieden war. Nach einem Schluck gesponsertem Eistee machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Kirche. Nach 10 Min. Wartezeit hiess es: Nochmals tief Durchatmen und im Gänsemarsch hinein ins Chor der Kirche. Die Ansagerin stellte uns vor: „Us Goldach g‘höre mir vom Jodelklub Goldach unter der Leitig vo d’r Pia Löpfe s’Lied – Nachtbuebebsuech vom Hans Aregger. Viel Vergnüege“. Nach der Tonabnahme von der Dirigentin gab es kein Zurück mehr. Die Nervosität war verschwunden und jedes versuchte sein Bestes zu geben, um das Lied so wiederzugeben wie wir es unzählige Male einstudiert und geübt hatten. Alles ging gut und der Vortrag wurde von den zahlreichen Zuhörern mit einem kräftigen Applaus verdankt. Nun lag es an den drei Juroren zu beurteilen, ob wir: Die Notenwerte eingehalten, keine Wortverbindungen und keine hörbaren Atempausen gemacht, die Schlusskonsonanten betont, das Lied dem Text entsprechend gestaltet und einen fröhlichen Gesamteindruck hinterlassen hatten.

Der zweite Teil spielte sich dann mehrheitlich im Jodlerdorf ab. Während einige kleine Gruppen versuchten in einem der hoffnungslos überfüllten Vortragslokale einen Stehplgatz zu ergattern um einen bestimmten Klubvortrag zu hören, zogen es andere vor, sich in einem der ebenfalls voll besetzten Festzelte einen Sitzplatz zu suchen um etwas zu essen und zu trinken. Um 16:30 Uhr hatten wir uns beim unübersehbaren Riesenrad verabredet um gemeinsam durch’s Jodlerdorf zu schlendern um da und dort ein Lied zu singen für die Scharen von Besuchern und die anwesenden Festgäste. Trotz des nun teilweise strömenden Regens liessen wir uns die gute Laune nicht verderben und genossen in einem, in weiser Vorsicht durch unsere Präsidentin reservierten Festzelt ein feines, gemeinsames Nachtessen. Wegen des enormen Lärms trat das Singen in den Hintergrund und die ersten machten sich auf den Heimweg, während es vor allem die Jüngeren vorzogen von einem Zelt zum anderen zu ziehen um spontan Kollegen zu treffen und die Fest-atmosphäre zu geniessen.
An dieser Stelle ein Lob an die Organisatoren welche vorbildlich vorgesorgt hatten, dass trotz des strömenden Regens auf den Verkehrswegen und in den Zelten nirgendwo ein Morast entstand. Dass mein Jodlerhut auch jetzt noch nicht ganz trocken ist, dafür vermögen sie sich schliesslich nichts!

Am Sonntagmittag, nachdem die Klassierungslisten erstellt waren kam dann via WhatsApp Chat von einer Kollegin die Nachricht, dass wir mit der Note 2 (gut) bewertet wurden. Ein gutes Resultat für welches wir unserer Dirigentin Pia Löpfe gratulieren und ihr gleichzeitig danken möchten für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle unseres Vereins.“