Viel für die Muse und für die Kampfeslust …

Rege Betriebsamkeit gestern Vormittag in der Rorschacher Innenstadt. Auf dem Marktplatz sorgte das Zupf-Ensemble von Niklaus Looser für musikalische Momente und hat dafür gesorgt, dass dieser zentrale Platz etwas Muse versprüht. Auf dem Trischliplatz waren die Gegner des geplanten 3. Autobahnanschlusses aktiv und sie haben mit ihren Visualisierungen manche PassantInnen aufgeschreckt. Das eine Ziel der gestrigen Standaktion wurde erreicht: Die öffentliche Diskussion ist lanciert. Am 29. Juni ist die nächste Aktion in Rorschach.




1 Kommentar zu "Viel für die Muse und für die Kampfeslust …"

  1. Richard Faust | 16. Juni 2019 - 11:31 um 11:31 |

    Klimaschutz geht nicht mit Autobahanschluss.
    Die Klimaerhitzung ist eines der grössten Herausforderungen, der sich der ganze Planet, aber auch alle im lokalen Bereich stellen müssen. Deren Folgen, wie starke Unwetter und (Natur-) Katastrophen, Einbussen in der Landwirtschaft durch Trockenheit, sowie Verminderung der Biodiversität werden uns in den kommenden Jahren zunehmend beschäftigen. – Es wird nicht genügen, einerseits nur auf technologische Massnahmen zu setzen, Heizungen auf CO2-frei umstellen, Häuser besser isolieren und den Verkehr elektrifizieren und andererseits immer mehr Wohnfläche zu verbrauchen und ständig mehr Verkehr zu produzieren.
    Fatalerweise ist das notwendige Umdenken noch nicht in der Strassenplanung angekommen. Wer heute noch einen neuen Autobahnanschluss baut, der erwiesenermassen mehr motorisierten Verkehr in die Stadt bringt, hat die Zeichen der Zeit noch nicht verstanden. «System change – not climate change» heisst in diesem Fall: Priorität dem Velo- und Fussverkehr und dem ÖV. Mehr Lebensqualität und intelligente Versorgungsstrukturen in der Stadt am See, sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Nähe, werden uns davon abhalten immer weiter zu Reisen.
    Rorschach und Goldach werden im Herbst Gelegenheit haben, verkehrstechnisch die Weichen für unseren Lebensraum am See zu stellen. Wenn wir an unsere Kinder und an deren Zukunft denken, sagen wir Nein zu diesem klimafeindlichen Autobahnanschluss.

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