Abstimmung in Rorschacherberg bewegt immer noch

Dem Rorschacher Echo wurden heute noch die letzten Medienmitteilungen zugestellt. Damit gilt die Berichterstattung über die Abstimmung aus der Nachbargemeinde für beendet.

„Das Pro Komitee für die Revitalisierung des Seeufers und für den Seeuferweg Rorschacherberg freut sich über das positive Ergebnis der Abstimmung vom letzten Sonntag und dankt allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die mit ihrem JA zu diesem Erfolg beigetragen haben. Das Pro Komitee nimmt gerne zur Kenntnis, dass sich auch der Gemeinderat über das Abstimmungsergebnis freut. Auch wenn das Abstimmungsergebnis sehr knapp ausgefallen ist, so gilt es diesen demokratischen Entscheid zu akzeptieren. Es kann nicht sein, dass die Verlierer der Abstimmung die Realisierung des Vorhabens durch eine kritische Begleitung des Projektes doch noch zu verhindern versuchen. Es ist aus Sicht des Pro Komitees durchaus angezeigt, im Rahmen der Détailprojektierung ausgewiesene Anliegen der Anstösser zu prüfen und nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Ebenso vertritt das Pro Komitee unverändert die Ansicht, dass aufgrund der im Kredit enthaltenen sehr hohen Reserven von über CHF 800‘000 eine Kostenoptimierung möglich ist. Der Gemeinderat ist nun aber in der Pflicht, das Projekt zügig umzusetzen. Das Pro Komitee wird den Fortlauf der Arbeiten aufmerksam verfolgen.“ (fr)

„Das überparteiliche Komitee «NEIN zur Seeaufschüttung» bedauert den «hauchdünnen» Entscheid zugunsten des Kredits über 4,5 Mio. Franken für die «Revitalisierung des Seeufers und den Seeuferweg». Er zeigt, dass die Rorschacherberger Bevölkerung in dieser Frage – bei 11 Stimmen Unterschied – in zwei gleich grosse Lager gespalten ist. Ein Zufall führte letztlich zum Volksmehr. Der Gemeinderat wird aufgefordert, bei den weiteren Planungen äusserst sorgfältig vorzugehen und diese heikle politische Konstellation immer im Auge zu behalten. Wurde mit dem Ja doch erst ein Grundsatzentscheid gefällt. Das Projekt selber muss noch einige Hürden überstehen, bis es realisiert werden kann. Das überparteiliche Komitee wird das Vorhaben deshalb in den nächsten Jahren kritisch begleiten.“ (kf)

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