Am Samstagabend war dann sogar die Gastgeberin platt: Eine proppenvolle Aula war wohl das schönste Feedback der Menschen in der Region an die Goldacherin Karin Ochsner, die zur Schweizer Première ihres zweiten Dokumentarfilms „Mehr als Abenteuer“ geladen hat. Was die Gäste dann zu sehen und zu hören bekamen, war alles andere als sogenannte „normale und biedere Kost“. Wegen einer komplexen Immunerkrankung musste Karin Ochsner ihre Heimat verlassen und sich unter der Sonne Australiens abseits der Zivilisation ein Leben ohne jeglichen Komfort neu aufbauen. Ihr Alltag wäre für die meisten von uns ein unvorstellbares Survival-Camp – nur ohne Rückkehrticket. Für Karin wurde die Arbeit als Surfcoach wortwörtlich zur Existenzgrundlage, die Verbindung zur unberührten Natur zur Medizin und die Begegnung mit den eigenen Ängsten zum Schlüssel, selbst als sie von einem Hai angegriffen wurde. Und wie sie all diese Herausforderungen im Alltagsleben meistert ist nahezu unglaublich und verdient grossen Respekt.
Der Film gewann weltweit mehrere Preise für den authentischen Einblick in die erstaunliche Selbst-Heilungs-Reise und die eindrücklichen Aufnahmen der atemberaubenden Natur – vom schweizerischen Alpstein bis zu den australischen Küsten. Der Film ist eine ausgezeichnete Inspiration in Sachen Willensstärke, unbändiger Freude am Leben und der Natur sowie der Bereitschaft, die Herausforderungen des Lebens zu umarmen. Mehr rund um Karin Ochsner findet man in den beiden unten aufgeführten Links. Sie wird noch bis Ende August in der Region weilen und dann wieder nach Australien ziehen. Das Rorschacher Echo wird versuchen, mit ihr in Verbindung zu bleiben. Geschichten wie die von Karin Ochsner verdienen es, weiterhin gehört zu werden.




