Das Kaienhaus bleibt wichtigstes Aushängeschild

Am Freitagabend haben die Naturfreunde der Region Rorschach in der HPV an der Splügenstrasse zur 104. Hauptversammlung geladen. 76 Mitglieder sind der Einladung gefolgt. Präsident Sepp Hafner führte durch die Traktanden, die allesamt durchgewunken wurden. Eine spezielle Ehrung wurde noch Peter Schär zuteil. Er war mehr als einmal Präsident und auch Kaienhausverwalter und hat sich immer voll für die Belange der Naturfreunde Rorschach eingesetzt. Vor allem das Kaienhaus kann man schon beinahe als sein Lebenswerk betrachten. Auf dem Beitragsbild oben v.l.n.r.: Sepp Hafner, Peter Schär, Heidi Davatz und Christoph Hell.

Wie fast überall auf der weiten Welt ist die Pandemie der letzten beiden Jahre auch an den Naturfreunden der Region Rorschach nicht spurlos vorübergegangen. Corona hat nicht nur Geld gekostet, sondern auch Spuren hinterlassen. Das gilt für alle drei Untersektionen (Sektionen NFS Rorschach, Kaienhaus und Schneesportschule). Die Fakten und Zahlen zeigen aber auch, dass die Naturfreunde der Region Rorschach dank Bundesgeldern mehr oder weniger mit einem blauen Auge davongekommen sind.

Die Naturfreunde der Region Rorschach kennt man vor allem dank dem beliebten Kaienhaus in Rehetobel AR und natürlich auch dank der Schneesportschule. Weniger bekannt ist, dass der Verein eine bunte Palette von Angeboten hat. Das Jahresprogramm umfasst nebst Wanderungen auch viele Unterhaltungsanlässe. Nächstes Highlight ist das traditionelle Preisjassen am 30. April 2022 im Kaienhaus. Das ganze Programm ist auf der Webseite unter www.kaienhaus.ch zu finden.

Vorderhand beibehalten wird die Vereinszeitschrift «mitenand», die weiterhin in gedruckter Form verteilt wird. Präsident Sepp Hafner macht deutlich, dass dieses Vereinsorgan ein positives Marketinginstrument für die Naturfreunde ist. Die aktuelle Ausgabe finden Interessierte hier.

Der Vorstand (v.l.n.r.): Marlene Solenthaler, Urs Kreis, Christoph Hell, Sepp Hafner, Heidi Davatz, Matthias Hürlimann und Silvan Kappler.

Die Naturfreundesektion der Region Rorschach zählt mit 430 Mitgliedern zu den zahlenmässig grösseren Sektionen der Schweiz. Aber die gesellschaftlichen Veränderungen gehen auch an den Naturfreunden nicht spurlos vorbei. Die Alterspyramide im Verein bringt die eine oder andere Herausforderung mit sich. In den letzten Jahren gab es mehr Rücktritte als Zugänge für den Hüttendienst. Deshalb sind weiterhin Hüttenwarte gesucht – und zwar ganz dringend. Der Verein generiert sein Geld über die Einnahmen im Kaienhaus und ist deshalb auf eine gewisse Regelmässigkeit bei den Öffnungszeiten angewiesen. Aber an Optimismus fehlt es den Naturfreunden nicht. Wer sich im März 2022 bereits mit viel Enthusiasmus auf Frühschoppenkonzerte im 2023 mit den Gaudikrainern freut, setzt für sich die Zeichen richtig.

Weitere Ehrungen gab es auch noch: Für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurde Claire Sturzenegger geehrt. Sie ist den Naturfreunden am 8.1.1982 beigetreten. 10 Jahre länger ist Sonja Schreiber dabei.

Sonja Schreiber (links) und Claire Sturzenegger wurden für ihre lange Vereinstreue geehrt.




1 Kommentar zu "Das Kaienhaus bleibt wichtigstes Aushängeschild"

  1. Marlene Solenthaler | 22. März 2022 - 08:15 um 08:15 |

    Toller Bericht über die Naturfreunde Rorschach! Vielen Dank!
    Viele Grüsse

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