2 Rorschacher suchen den amerikanischen Traum

Ein Familiengespräch mit Otmar und Roman Elsener und die Suche nach dem amerikanischen Traum. Heute Abend ab 20.15 Uhr im Palace in St.Gallen. Der Eintritt ist frei, Kollekte.
1955 zog der junge Rorschacher Otmar Elsener in die USA, absolvierte den Militärdienst in der US-Army und liess sich an den Ufern des Hudson Rivers in New Jersey, gegenüber von New York City, nieder. Mitte der 60er Jahre zog er mit Frau Susy und Sohn Marcel wieder in die Schweiz zurück, wo er als Stickereikaufmann für Jacob Rohner die Welt bereiste, aber auch als Gemeinderat in Rorschach diente. Als Pensionär widmete sich Otmar dem Journalismus. Er schrieb zwei Bücher über Rorschach und die Region am See, in denen auch erstaunliche Bezüge der Ostschweiz zu den USA nicht fehlen. Sein zweiter Sohn Roman profitierte von der US-Vorlage seines Vaters und machte sich vierzig Jahre nach Otmar auf nach New York, von wo er unter anderem seit über zwanzig Jahren für die Schweizer Nachrichtenagentur SDA sowie die «NZZ am Sonntag» berichtet und als Singer/Songwriter auftritt.
Im Gespräch mit den beiden Elseners werden Unterschiede zwischen dem Amerika der «Golden Generation» und den heutigen USA ausgelotet. Wie war jenes «Land der unbegrenzten Möglichkeiten» damals wirklich? Wie «great» war/ist Amerika? Wie gross ist der Spalt zwischen Republikanern und Demokraten? Was braucht es, damit der Graben überwunden werden kann? Warum gelingt es keinem Medium mehr für beide Lager glaubwürdig zu sein? Ist der Amerikanische Traum zu retten oder sind die USA auf dem absteigenden Ast? Und wie steht es um die Schweiz-Amerikanischen Beziehungen, die «Sister Republics», wie Schweizer Diplomaten in den USA immer gerne betonen?

Der Abend wird illustriert mit Fotos aus sechs Jahrzehnten in den USA aus den Archiven von Otmar und Roman. Zusammen mit Peter Niedermaier von The Roman Games spielt Roman zudem zwei neue Songs über das Leben in den USA und New York im Besonderen während der Coronakrise.

Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme an der Erfreulichen Universität zu ermöglichen, wird gebeten, dass alle eine Maske tragen. Bitte eigene Maske mitnehmen, es werden im Bedarfsfall auch Masken kostenfrei zur Verfügung gestellt. Um bei Bedarf das Contact Tracing sicherzustellen, müssen wir die Daten aller Besucher*innen erfassen. Eine Registrierung ohne gültiges Ticket garantiert keinen Einlass. Du kannst dich bereits im Vorfeld registrieren, so wird der Einlass verkürzt: https://www.palace.sg/index/contacttracing  (pd palace)