Ein erster Schritt in eine nach wie vor offene Zukunft

v.l.: Marc Mächler, Yvonne Biri Massler, Prof. Dr. Felix Sennhauser, Heidi Hanselmann und Beni Würth.

Heidi Hanselmann, Vorsteherin des Gesundheitsdepartements St. Gallen

Das gestrige Start im Rahmen der Bevölkerungsgespräche rund um die Spitalzukunft im Kanton St. Gallen lockte rund 400 Personen in den Rorschacher Stadthofsaal. Prof. Dr. Felix Sennhauser als Verwaltungspräsident der Spitalverbunde und Yvonne Biri, Verwaltungsratsmitglied, sowie seitens der St. Galler Kantonsregierung Heidi Hanselmann, Beni Würth und Marc Mächler sind relativ ausführlich darauf eingegangen, wie denn eine qualitativ gute und wirtschaftlich tragbare Gesundheitsversorgung in der Zukunft im Kanton aussehen soll – und vor allem, was die Klärung dieser Fragen alles beinhaltet. „Entschieden ist noch gar nichts“, sagte die für den Gesundheitsbereich zuständige Regierungsrätin Heidi Hanselmann. Klar wurde aber auch, dass Veränderungen anstehen. Nicht beantwortet wurde aber, wie diese konkret aussehen sollen.

Prof. Dr. Felix Sennhauser, Verwaltungspräsident der Spitalverbunde

Wichtig scheint, dass gestern ein Prozess angestossen wurde, an dem sich alle beteiligten sollten. In der Diskussion wurde dann auch deutlich, dass rund um das Spital Rorschach einiges an Emotionen vorhanden sind. Die Voten der Ärzte im Spital und seitens eines Hausarztes erhielten viel Applaus. Nicht klar wurde gestern, welches das worst case-Szenarium und welches das best case-Szenarium für das Spital Rorschach sein könnten. Viele Fragen bleiben noch offen. Und die Bevölkerung der Region tut gut daran, sich da nicht nur auf die politischen Prozesse zu verlassen, sondern sich aktiv zu beteiligen.

Regierungsrat Beni Würth

Das Rorschacher Echo wird in dieser Sache am Ball bleiben. Im Tagblatt ist eine erste Stellungnahme zu finden. TVO und SRF werden heute im Verlauf des Tages auch über diese Veranstaltung berichten.