HC GoRo Damen 1 zu Beginn gnadenlos überrannt

Die HC GoRo-Damen 1 hatten beim Auswärtsspiel in Zug einen schweren Stand und wurden zu Beginn gnadenlos überrannt, zeigten aber mit neuer Spieltaktik Charakter und wehten sich in der Folge besser.  Mit dem Wissen um die Stärke der Gegnerinnen und der Entschlossenheit, die Vorgaben der Trainer umzusetzen, gastierten die SPL2 Frauen am Samstag beim LK Zug II. Ziel war, die entsprechenden Lehren aus dem vorherigen Spiel zu ziehen und den Gastgeberinnen die Stirn zu bieten.

Diese liessen an ihrer Favoritenrolle keinen Zweifel aufkommen und zündeten ein Feuerwerk an Tempospiel und kompromissloser Chancenauswertung. Die GoRo-Frauen kamen durchaus zu Chancen, konnten diese jedoch zu oft nicht verwertet werden, was zum Gegenstoss der Zugerinnen führte – in der Regel erfolgreich.

Nach dem ersten Viertel stellte der Trainer die Taktik um und GoRo agierte von nun an mit einer 7-ten Feldspielerin. Das Heimteam kam mit dieser neuen Spielausrichtung erst mal nicht gut zurecht, da sich die GoRo-Frauen nun mehr und freiere Wurfmöglichkeiten erspielen konnten und besser ins Spiel fanden. Sie mussten bis zur Halbzeit zwölf Gegentore, zum 22:15-Spielstand, hinnehmen.

Auch nach der Halbzeit bekundeten die Gastgeberinnen Mühe mit der neuen Taktik und die Gäste konnten den Abstand massgeblich verringern. Beim 25:21 in der 39. Minute keimte die Hoffnung auf eine offene Schlussphase auf. Doch nun gelangen dem Heimteam vier Treffer in Folge und bis zum Endstand von 37:29 veränderte sich der Abstand zwischen den beiden Teams nicht mehr.

In dem Bewusstsein, dass der Saisonstart mit den beiden Partien gegen Brühl und Zug auswärts keine einfachen Aufgaben waren, müssen diese Begegnungen richtig eingeordnet werden. Vom vergangenen Match zu diesem ist eine deutliche Steigerung erkennbar und diese muss nun noch weitergeführt werden. Denn die Meisterschaft hat erst Fahrt aufgenommen.

Am kommenden Samstag, 15.September, sind die SPL2 Frauen für erste Mal Heimteam. Sie empfangen den BSV Stans ab 18:30 Uhr in der Wartegghalle. (pd/nb)