HC GoRo Herren 1 vom Gegner teilweise vorgeführt

Am Samstagabend war praktisch alles angerichtet für ein grosses Handballfest mit den Sponsoren, Gönnern und den lautstarken Gorolinos des Handballclubs. Die Herrenmannschaft wollte ihre Siegesserie weiter ausbauen und sich an der Spitze festsetzen. Mit dem HC Flawil war ein junges Team gemischt mit erfahrenen Spielern zu Gast. Und genau diese Spieler, allen voran der ehemalige Nati-A Spieler Pfründer, machten dem HC GoRo das Leben schwer. Von Beginn an bekam die Verteidigung den spielfreudigen Angriff des Gegners nicht in den Griff. Man konnte zwar in den ersten Minuten noch mitspielen und die Partie offenhalten, doch nach und nach schlichen sich immer mehr Fehler ein. Hinten wurde viel zu passiv verteidigt und vorne versuchte man vergebens mit Standhandball Tore zu erzielen. So konnte sich Flawil kontinuierlich absetzen. Als die Halbzeitpause ertönte, bemerkte man bei den Spielern und den vielen Zuschauern eine gewisse Ratlosigkeit.

In der zweiten Halbzeit war zumindest Schadensbegrenzung angesagt. Doch auch dies gelang nicht wie gewollt. Die Verteidigung der Gastgeber war weiterhin kaum vorhanden und man bewegte sich wieder auf dem Niveau der letzten Saison.  Die vielfach freistehenden gegnerischen Kreisläufer kamen teils völlig unbehelligt zu ihren Abschlüssen, oder konnten einen Penalty herausholen. Auch der Angriff fand in diesem Spiel so gut wie nicht statt. die schwachen und ideenlosen Würfe verpufften im gegnerischen Block oder wurden vom Torhüter gehalten. Teilweise wurden die Herren 1 vom Gegner regelrecht vorgeführt, welcher den Vorsprung weiter ausbaute. GoRo versuchte jedoch bis zum Schluss nicht aufzugeben und wehrte sich mit allen Kräften. Dennoch blieb am Ende ein ernüchterndes 22:36 auf der Anzeigetafel stehen, welches in der Höhe wohl auch verdient war. Nun heisst es das Spiel abhaken und weitermachen! Vielleicht kam diese Niederlage auch im richtigen Moment, um es sich nicht in einer gewissen Wohlfühlzone bequem zu machen. Das Herren 1 hat jetzt knapp 2 Wochen Zeit, um sich auf die kommenden Begegnungen vorzubereiten. Mit Andelfingen und Bruggen trifft man auf zwei potenzielle Anwärter für die vorderen Plätze der Tabelle. (Text/Bilder: nb)