„Mit dem Ball konnte man richtig gut werfen!“ Worte aus dem Mund des HC GoRo-Ressortsleiters Nachwuchs. Der Mann, der eigentlich die Initiative „Harzen überall und jederzeit!“ ins Leben rufen wollte.
Das Zitat ist eine gute Zusammenfassung des Auswärtsspiels in Frauenfeld. Das 2. Liga Herren-Team des HC GoRo hat von Beginn an den Kampf und die „nicht-harzige“ Situation angenommen. Der Ball lief gut, es wurde mit Druck gespielt und der Gegenstoss konsequent gelaufen. So der HC GoRo schnell mit zwei Goals und bauten den Vorsprung auf bis zu sechs Tore aus. Doch dann liess die Konzentration leider nach. Daneben fing ab der 15. Minute das Zeitstrafen- und Siebenmeterfestival für den SCF an. So spielten der HC GoRo vorne nicht mehr konsequent genug und erhielten hinten für jede Aktion einen Penalty gegen sich gesprochen. So schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf drei Tore.Die zweite Halbzeit war leider ein Spiegelbild vom Ende der ersten Halbzeit. Vorne spielte der HC GoRo zwar passabel, aber mit zu wenig Nachdruck. Hinten gab es zudem weiterhin bei jeder Abwehraktion einen Penalty. Dazu summierten sich die Zweiminutenstrafen für Kleinigkeiten. Die Strafen zeigen aber auch unverblümt auf, dass der HC GoRo in der Abwehr einfach zu unkoordiniert, wenig konsequent und zu langsam auf den Beinen war. Nur gut, dass vorne weiter mutig weiter gespielt wurde. So erzielte Silvan ein Goal vom Aufbau. Den Ball hätte der Gästegoalie zwar halten müssen, doch zeigte diese Aktion gleichzeitig den unbedingten Willen, das Spiel gewinnen zu wollen. Kristian hatte zwar Pech im Abschluss, hatte aber wunderschöne Abschlüsse aus zehn Metern. Durch diese mutige Spielweise im Angriff liess sich der HC GoRo auch nicht durch den engen Spielstand ab der 52. Minute beirren. Hier schloss der SCF immer wieder auf ein Tor auf. Am Ende gewann der HC GoRo dank einer soliden bis teils guten Angriffsleistung verdient mit 29:31. Denn „mit dem Ball konnte man richtig gut werfen“! Mit Kampf, Mut und evtl. einer guten Abwehr kann der HCGoRo jeden in der Liga schlagen. Frei aufspielen und Aktionen mit Nachdruck durchführen ist der Weg zum Ziel. So kann man sich das Glück auch erzwingen (siehe das Goal vom Silvan vom Aufbau, die Torel von Rafi vom Flügel, die Pässe vom Robin in der Crunchtime an der Kreis. Kaum zu glauben, aber wahr: HC GoRo und „harzfrei“ passt, denn beide Siege in der laufenden Saison wurden auf harzfreiem Terrain geholt.Nächstes Heimspiel: HC Goldach-Rorschach gegen Amriswil. Samstag, 30.11.2013 um 18:45 Uhr, Rorschach Semihalle.
