Durchgeführt wird der Rundgang von Richard Lehner, Stadtführer und Autor der Festschrift «100 Jahre Eisenbahnerquartier Rorschach». Er wird einen vertieften Einblick in die Geschichte des Quartiers geben und die eine oder andere Anekdote über Menschen und Begebenheiten rund um das Eisenbahnerquartier erzählen.
Besammlung: Samstag, 20. Juni 2026, 10 – 11:30 Uhr: Pädagogische Hochschule / Stella Maris (Haupteingang), Müller-Friedbergstrasse 34, Rorschach
Um 1900 veränderten sich viele Städte und Gemeinden in der Schweiz. So auch die Stadt Rorschach. Mit dem Einzug von Industrien wie der Stickereifabrik Feldmühle AG und weiteren Betrieben brauchten immer mehr Menschen ein Zuhause. Im Jahr 1912 zählte Rorschach rund 12’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Neuer Wohnraum war gefragt.
Dies veranlasste einige Bahnangestellte im Jahr 1909 zur Gründung der Eisenbahner-Baugenossenschaft EBG in Rorschach. Seit 1856 die Eisenbahnstrecke Rorschach-St. Gallen-Zürich eröffnet wurde, beschäftigte die damalige Schweizerische Vereinigte Eisenbahn immer mehr Angestellte. In der Blütezeit sollten es über 500 Bahnangestellte werden, die in Rorschach arbeiteten und wohnten. Meist mit ihren Familien. Bereits drei Jahre nach der Gründung der EBG konnten 52 Einfamilienhäuser bezogen werden. Eine Pionierleistung, die heute noch sichtbar ist und fest zum Stadtbild im Osten Rorschachs gehört. (KHVR)
Kosten und Anmeldung:
Kosten: CHF 15.00 p/Person; Mitglieder KHVR: CHF 10.00 p/Person (Die Kosten können direkt vor Ort bezahlt werden/Twint oder Barzahlung). Anmeldungen bis 18. Juni per E-Mail an: info@rorschachergeschichten.ch. Der Rundgang wird bei jeder Witterung durchgeführt. (Text/Bild: pd roge rl)


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