Rorschach & Goldach kommen sich ein bisschen näher

Rorschach hat den Steilpass aus Goldach aufgenommen. Nachdem in unserer westlichen Nachbargemeinde bereits am Montagabend an der Bürgerversammlung deutlich Ja zu den geplanten Gemeinde- und Verwaltungsdiensten Region Rorschach (GVD-RR) gesagt hat, passierte das gestern Abend auch in Rorschach. Stadtpräsident Röbi Raths durfte im Stadthofsaal 269 Stimmberechtigte begrüssen. Das entspricht einem Anteil von 6,4 Prozent der Stimmbevölkerung. Da hat es immer noch Luft nach oben.

Röbi Raths führte zügig durch die Bürgerversammlung, liess aber immer auch wieder Platz für Fragen. Dies wurde erstaunlich wenig genutzt.Jahresrechnung und Geschäftsbericht 2025 und Budget und Steuerplan 2026 wurden bei wenigen Gegenstimmen genehmigt. Der Steuerfuss in Rorschach bleibt bei 129 Prozent und ein Steuerprozent beträgt aktuell 170’1109 Franken. Die nächsten Rorschacher Stadtinfos erscheinen am 17. April 2026 und ein nächster Stadtapéro wird nach den Sommerferien in Aussicht gestellt.

Stiftung für die Badhütte
Diese wird heute Mittwoch am frühen Abend im Rorschacher Rathaus offiziell ihre Arbeit aufnehmen. Röbi Raths hat gestern auch Auszüge aus der Stiftungsurkunde erläutert (siehe Folien unten). Die Badhütte-Stiftung soll Eigentümerin der Badhütte werden, diese wieder aufbauen und betreiben. Und der Stadtpräsident liess zudem verlauten, dass – wenn alles klappt – im Sommer 2028 die Rorschacherinnen und Rorschacher wieder ihre Badhütte haben werden.

Die Einzelheiten zu den gestern genehmigten Gemeinde- und Verwaltungsdiensten Region Rorschach (GVD-RR):

Viele Themen in der allgemeinen Umfrage

Die leeren Ladengeschäfte waren ein Thema. Röbi Raths machte deutlich, dass die Stadt Hand bietet, wo es gehe. Letztlich entscheiden aber die Eigentümer und nicht die Stadt.

Keine Bürgerversammlung ohne Votum zum „Anker“. Der Stadtpräsident ist bei diesem Objekt weiterhin guten Mutes und glaubt daran, dass es im Herbst losgeht.

Diese Hecke an der Buchelistrasse war ebenfalls ein Thema. Einige der Sträucher haben grosse Dornen, was für eine Handvoll Votanten nicht kompatibel ist mit der Nähe zum Kindergarten. Zudem würden viele Kinder bei Schnee die kleine Böschung zum Schlitteln benutzen und kommen dann mit diesen Büschen in Kontakt.

Wenn diese Sträucher richtig gewachsen sind bieten sie Unterschlupf für Vögel und Kleintiere. Es ist halt wie im richtigen Leben: Was auf der einen Seite Nutzen schafft hat auf der anderen Seite auch seine Nachteile.

Alle Infos zum Geschäftsbericht 2025 der Stadt Rorschach findet man auch hier.

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1 Kommentar zu "Rorschach & Goldach kommen sich ein bisschen näher"

  1. Claudius Krucker | 1. April 2026 - 22:45 um 22:45 |

    Beim Anker soll es im Herbst losgehen – da hat Herr Raths wahrscheinlich recht. Die Frage ist nur: Im Herbst von welchem Jahr?

Kommentare sind deaktiviert.