«Seehalde»: Mitwirkung Sondernutzungsplan startet

Am heutigen öffentlichen Informationsanlass in der Aula im Schulhaus Klosterguet haben die Gemeinde Rorschacherberg und die AXA Anlagestiftung zusammen mit Fachpersonen das Bauvorhaben, den Sondernutzungsplan und das Mitwirkungsverfahren für das neue Wohnquartier «Seehalde» gestartet.

Auf dem Areal Seehalde in der Nähe des Schloss Wiggen und südlich der Starrag AG entsteht neuer Wohnraum. Das geplante Bauvorhaben soll gut zur Umgebung passen und hohe Anforderungen an Gestaltung, Nachhaltigkeit und Erschliessung erfüllen. Deshalb führt die Gemeinde ein Sondernutzungsplanverfahren durch. Interessierte können sich bis am 20. März 2026 zu den Plänen äussern.

Auf dem Areal Seehalde in Rorschacherberg soll in den kommenden Jahren eine neue Wohnüberbauung entstehen. An einem Informationsanlass stellten die Gemeinde und die Bauherrin, die AXA Anlagestiftung, zusammen mit Fachpersonen das Bauvorhaben, den Sondernutzungsplan und die nächsten Schritte vor.

Auf Umgebung abgestimmt
Das Bauvorhaben ist das Ergebnis eines Studienauftrages, an dem sechs Architekturbüros teilnahmen. Eine Jury aus Fachpersonen, Vertretenden der Grundeigentümerschaft, des Kantons und der Gemeinde entschied sich einstimmig für das Projekt von Roider Giovanoli Architekten aus Zürich. Entscheidend für die Wahl war vor allem der respektvolle Umgang mit der bestehenden Umgebung. Im nördlichen Teil Seehalde sind drei Mehrfamilienhäuser geplant. Sie greifen die Struktur der bestehenden Wohnsiedlung aus den 1970er-Jahren auf. Im südlichen Teil Sandbüchel ist die Bebauung kleiner und stärker an die Grösse der angrenzenden Einfamilienhäuser angelehnt.

Sondernutzungsplan regelt besondere Bauweise und sichert Qualität
Das neue Wohnquartier berücksichtigt auch die Nähe zum Schloss Wiggen. Es gehört zum Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS). Zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Bebauung wird das Vorhaben mit einem Sondernutzungsplan begleitet. Dieser legt fest, wo und wie hoch gebaut wird, wie Freiräume gestaltet sind und wie die Erschliessung funktioniert.

Bevölkerung kann mitwirken
Interessierte haben die Möglichkeit, sich zum Sondernutzungsplan zu äussern. Im Rahmen der Mitwirkung können Anliegen zur Bebauung, zur Erschliessung oder zur Umgebungsgestaltung eingebracht werden. Die Mitwirkung dauert vom 19. Februar bis 20. März 2026. Die Unterlagen sind auf der Webseite der Gemeinde aufgeschaltet: >> www.rorschacherberg.ch > News. Die Gemeinde prüft die Eingaben und beantwortet sie. Parallel wird das Projekt dem Kanton zur  Vorprüfung eingereicht. Je nach Rückmeldungen aus der Mitwirkung und aus der kantonalen Vorprüfung wird das Projekt nochmals überarbeitet. Anschliessend wird der Sondernutzungsplan öffentlich aufgelegt. (Text/Visulisierung: pd gk nw)

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