Neujahrsbegrüssung mit dem regionalen Gewerbe

Es ist traditionell eine der ersten offiziellen Handlungen im neuen Jahr: Die Neujahrsbegrüssung mit dem regionalen Gewerbe. Präsidentin Corina Hirzel durfte gestern Abend in der Schreinerei Stadler in Rorschacherberg rund 80 Personen begrüssen. Darunter waren auch Stadtpräsident Röbi Raths mit seiner Frau Daniela sowie Gemeindepräsident Patrick Trochsler.

In ihrer Grussbotschaft erinnerte Corina Hizel daran, dass der Jahreswechsel vielfach mit den guten Wünschen nach mehr Bewegung, weniger Stress und generell gesünderem Leben einher geht, viele Gwerbler da aber meistens ein wenig pragmatischer unterwegs sind. Die Gwerbler-Vorsätze lauten eher: Die Stromabrechnung ohne Schnappatmung zu öffnen, oder die Verkaufs- und Offertpreise erklären zu können, ohne sich entschuldigen zu müssen. Oder allenfalls auf ein Jahr zu hoffen, in welchem Planungssicherheit kein Fremdwort ist und man genügend und gesundes Personal hat.

Auch die Brandkatastrophe in Crans-Montana wurde bei ihr zum Thema. „Ich musste meinen Text abändern, weil das, was ich sagen wollte, hätte so nicht mehr gepasst. In diesen ersten Tagen des neuen Jahres ist zu viel passiert in der Schweiz. Bei der letzten Neujahrsbegrüssung vor einem Jahr war bei uns der Brand der Badhütte noch Thema Nummer 1. Heute können wir dankbar sein, dass damals „nur Holz“ verbrannte und damit leider auch viele Erinnerungen in Rauch aufgegangen sind. Was aber die vielen Familien der Opfer von Crans-Montana haben durchmachen müssen, kann gar nicht in Worte gefasst werden. Das was da im Wallis passierte ist an keinem von uns spurlos vorbeigegangen. Es hat uns wieder einmal gezeigt, wie schrecklich schnell sich alles verändern kann und die Welt plötzlich eine andere ist. Das Ganze rüttelt auf, zwingt zum Nachdenken und teils auch zum Hinterfragen.“

Sie bedankte sich abschliessend bei Norbert Stadler und seinem Team für die Gastfreundschaft der Neujahrsbegrüssung 2026 und freute sich, dass er eine gute Nachfolgelösung (siehe Rorschacher Echo vom 6. November 2025) gefunden hat. „So gute Betriebe sind eine wichtige Stütze für das regionale Gewerbe und deshalb ist es doppelt wichtig, dass sie weitergeführt werden.“

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