Im Namen der Guggemusig Räblüüs Rorschacherberg hat Präsident Jan Brühlmann gestern Nachmittag nachstehende Medienmitteilung verschickt:
Mitteilung zur Zukunft des Inernoballs
In den Jahren von 2003 bis 2025, einzig unterbrochen durch die Corona-Pandemie, hat der Verein Guggenmusik Räblüüs 21 Ausgaben des bekannten Maskenballs in der MZH Rorschacherberg organisiert und erfolgreich durchgeführt. Nach dem Entscheid im Jahr 2020, auf Grund von Mitgliederschwund das Musizieren einzustellen, haben sich die verbliebenen Mitglieder weiterhin mit Elan dem Veranstalten des Maskenballs als fester Bestandteil der regionalen Fasnacht gewidmet.
Schweren Herzens sind die Räblüüs anlässlich der Hauptversammlung von Ende Oktober zum Entschluss gekommen, dass die Ausgabe des Infernoballs vom Februar 2025 die letzte gewesen sein wird. Nach dem die Veranstaltung in den Jahren vor Corona stets ausverkauft war, sieht die Realität seither anders aus. Weniger Nachfrage und vor allem ein stark verändertes Konsumverhalten haben dazu geführt, dass der Infernoball in diesem Jahr verkleinert durchgeführt wurde. Die Party war fröhlich, ausgelassen, fast ausverkauft und damit für die Fasnacht ein Erfolg. Leider konnten die Einsparungen durch die reduzierte Grösse nicht mit dem nochmaligen Rückgang der Konsumation mithalten, wodurch zum zweiten Mal in Folge eine negative Bilanz resultierte. In Anbetracht der immensen Freiwilligenarbeit der nicht mehr vielen Mitgliedern und treuen Helfern sowie der fehlenden Aussicht auf massgebliche Verbesserungen, wie allgemeine Trends zeigen, fehlt dem Verein die Perspektive für eine nachhaltige Zukunft der Veranstaltung. Trotz viel Erfahrung in der Organisation, wird die Durchführung eines solchen Anlasses durch externe Richtlinien und stetig steigende Einkaufspreise für Laien immer schwieriger. So dass die Räblüüs feststellen mussten, dass der Infernoball leider nicht mehr dem Zeitgeist entspricht und eine Weiterführung nicht im Interesse des Vereins ist.
Die Räblüüs möchten sich in aller Form bei den vielen treuen Sponsoren, Lieferanten und Helfern – einige sind seit den Anfangszeiten dabei – herzlichst für ihr Engagement und ihre Treue bedanken. Ohne sie wären die über 20 Jahre Infernoball und damit ein wichtiger Pfeiler der regionalen Fasnacht nicht möglich gewesen. Der Entscheid hat nichts mit dem Fortbestehen des Vereins zu tun. Im Gegenteil sind jetzt noch Motivation, Strukturen sowie Ressourcen vorhanden um mit «kleineren Brötchen» etwas Neues aufzuziehen. Gut möglich also, dass die Räblüüs zu gegebener Zeit von sich hören lassen.

