Würth Haus Rorschach als Kulisse für Samariter-Ehrung

Das Rorschacher Echo hat noch nachstehende Medienmitteilung erhalten. Das Beitragsbild oben zeigt von l.n.r.: OK Co-Präsidentin Ursula Forrer (v.l.) zusammen mit den Finalisten Claudia Berni, Andreas Zbinden, dem Rorschacher Stadtpräsidenten Robert Raths, Susanne Gribi Graf, Marlies Ritter, Rotkreuzrat Ömer Güven, «Ostschweizer Samariterin des Jahres» Franziska Kläui, Philipp Moor von Samariter Schweiz, Cony Künzler, Adriano Meli, Manuela Furrer, Regierungsrat Marc Mächler, Musiker Enrico Lenzin, Moderatorin Annina Dietsche und OK-Co-Präsident Norbert Segmüller.

Franziska Kläui ist Ostschweizer Samariterin des Jahres
Franziska Kläui aus Seuzach wurde am Samstag, 23. August, zur ersten «Ostschweizer Samariterin des Jahres» gewählt. Der St.Galler Regierungsrat Marc Mächler überreichte der engagierten Lehrerin und Sanitätsdienstleiterin die Auszeichnung vor rund 600 Gästen im Würth Haus in Rorschach.

Strahlende Siegerin: Franziska Kläui aus Seuzach wurde zur «Ostschweizer Samariterin des Jahres» gewählt.

Franziska Kläui vom Samariterverein Winterthur-Stadt verbindet pädagogisches Gespür mit digitalem Know-how und bringt frischen Wind in die Erste-Hilfe-Ausbildung. Als Lehrerin und ICT-Supporterin setzt sie in ihren Kursen auf interaktive Formate wie Mentimeter, Kahoot oder Padlets. Besonders am Herzen liegt ihr die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. In Schulklassen vermittelt sie Erste Hilfe altersgerecht und praxisnah. «Kinder sollen im Notfall nicht wegschauen, sondern helfen», erklärt sie. Auch Lehrpersonen bestärkt sie darin, ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Viele hätten den letzten Kurs vor über 20 Jahren besucht. «Das ist zu lange her», findet Kläui. Seit rund 20 Jahren gehört Franziska Kläui dem Samariterverein an, wo sie unter anderem für die Sanitätsdienste an Veranstaltungen verantwortlich ist. Auf sozialen Medien zeigt sie mit sympathischer Offenheit, wie abwechslungsreich das Samariterwesen sein kann.

An einer würdigen Feier mit 600 Gästen durfte Franziska Kläui (Mitte) in Rorschach die Auszeichnung «Ostschweizer Samariterin des Jahres» im Beisein des St.Galler Regierungsrats Marc Mächler (r.) und Moderatorin Annina Dietsche (l.) entgegennehmen.

Würdigung für grossen Einsatz
Die Preisverleihung im Rahmen des Ostschweizer Samaritertags war für Franziska Kläui ein emotionaler Moment. «Ich bin überwältigt. Ich weiss, dass ich viel fürs Samariterwesen mache, aber ob das für eine Auszeichnung reicht, war ich mir nicht sicher», sagte sie nach der Ehrung. Der St.Galler Regierungsrat Marc Mächler überreichte der Preisträgerin die Trophäe. In seiner Rede zeigte der Finanzminister die Gemeinsamkeiten seiner Rolle mit der Samariterarbeit auf. Zudem blickte er zurück: «Meine Mutter war ebenfalls Samariterin. Ich weiss daher, was Freiwilligenarbeit bedeutet.» Als ehemaliger Pfadfinder und Jurypräsident hob er die Bedeutung des Engagements aller Nominierten, die Ehrenarbeit leisten, hervor: «Sie alle hätten diesen Titel verdient. Stellvertretend steht er für alle Samariterinnen und Samariter, die sich für das Wohl anderer einsetzen.»

Franziska Kläui, die frisch gekürte «Ostschweizer Samariterin des Jahres» wird von ihren Vereinskameradinnen und -kameraden des Samariterverein Winterthur-Stadt gefeiert.

Ehrenplatz im Wohnzimmer
Die Auszeichnung erhält bei Franziska Kläui einen Ehrenplatz im Wohnzimmer. Da der Verein kein eigenes Lokal besitzt, finden dort ein Teil der Vorstandssitzungen statt. Nach der Übergabe wurde die neue Samariterin des Jahres von ihren Vereinskolleginnen und -kollegen herzlich gefeiert. Der Preisverleihung im Würth Haus in Rorschach wohnten rund 600 Personen bei. Durch das abwechslungsreiche Programm führte Moderatorin Annina Dietsche mit viel Charme und feinem Humor. Für musikalische Begleitung sorgte der Alphornspieler und Rhythmuskünstler Enrico Lenzin. Die Preisverleihung bildete den feierlichen Höhepunkt des Ostschweizer Samaritertags, an welchem die Freiwilligenarbeit verdient ins Rampenlicht gerückt wurde. Eines wurde an diesem Tag deutlich: Ohne Menschen wie Franziska Kläui wäre die Gesellschaft um vieles ärmer. (Text/Bilder: pd rd)

Newsletter abonnieren

Bitte wähle, ob Du über jeden neuen Beitrag sofort oder lieber jeden Morgen gegen 9 Uhr eine Zusammenfassung der neusten Beiträge erhalten möchtest.
Liste(n) auswählen:
Dieses Feld wird benötigt.