Die Freundinnen der Künste – Kunstmäzenninen & Sammerlinnen
Die Organisatorinnen schreiben: „Der Internationale Frauentag am 8. März ist ein weltweiter Anlass, um die Errungenschaften von Frauen in Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Politik zu würdigen. Gleichzeitig macht er auf bestehende Herausforderungen aufmerksam und fordert zu mehr Gleichberechtigung und Chancengleichheit auf. Seit über 100 Jahren steht dieser Tag für den Kampf um Frauenrechte, von der Einführung des Wahlrechts über die Gleichstellung in der Arbeitswelt bis hin zur Sichtbarkeit von Frauen in Kunst und Kultur.
In diesem Jahr rücken wir die oft übersehenen, aber massgeblichen Beiträge von Kunstmäzeninnen und Sammlerinnen in den Fokus, die mit ihrem Engagement die Kunstwelt nachhaltig geprägt haben. Während Künstlerinnen und Künstler im Rampenlicht stehen, agierten viele dieser einflussreichen Frauen im Hintergrund – als Förderinnen, Visionärinnen und mutige Wegbereiterinnen neuer Strömungen in der Kunst.“ Mehr Infos dazu findet man hier.
Der Internationale Frauentag
„1909 wurde der erste nationale Frauentag in den Vereinigten Staaten begangen und 1910 wurde anlässlich der II. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen beschlossen, einen jährlichen Internationalen Frauentag einzuführen, um für die Interessen der Frauen gegen mehrfache Ausbeutung und Unterdrückung zu mobilisieren. Zentrale Anliegen waren die Gleichberechtigung der Frauen und das Wahl- und Stimmrecht.
Am 19. März 1911 haben in Europa zum Frauentag erstmals Frauen und Männer auf der Strasse demonstriert, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen: Recht auf Arbeit, Zugang zu öffentlichen Ämtern, Berufsausbildung, Beendigung von Diskriminierung am Arbeitsplatz. Ein Hauptziel war die Einführung des Wahlrechtes.
Die Sammlung Würth, die über 20’000 Werke umfasst, wird europaweit in 15 Kunstdependancen mit freiem Eintritt gezeigt. Bei der Auswahl der Ausstellungen und Kunstwerke, stehen neben dem thematischen Schwerpunkt, auch immer wieder herausragende Künstlerinnen und ihre Kunstwerke im Fokus, wie die Ausstellung «Bild der Frauen» in der Sammlung Würth und die Foyer‒Ausstellung «Anne Hausner» im Forum Würth Rorschach zeigen.
Das Forum Würth Rorschach initiierte eine besondere Vortragsreihe, um an diesem Tag die Künstlerinnen in den Mittelpunkt zu rücken. Das jährlich wechselnde Motto zeigt die Rolle der Frauen in der Kunst aus verschiedenen Perspektiven und lädt immer wieder ein, neue Seiten in der Geschichte der Kunst zu entdecken.“
Samstag, 8. März, 18.00 Uhr. Eintritt CHF 15.-. Die Ausstellung «Joan Miró ‒ Alles ist Poesie. Sammlung Würth» und das KunstCafé sind an diesem Tag bis 18.00 Uhr geöffnet.
Bildnachweise:
Tizian, Isabella in Schwarz, 1530er, Kunsthistorisches Museum Wien | Pablo Picasso, Bildnis Gertrude Stein, 1906, The Metropolitan Museum of Art, New York City © Pablo Picasso: Succession Picasso / © 2025, ProLitteris, Zurich | Peggy Guggenheim in Paris, ca. 1940, by Rogi André, via Vanity Fair magazine. (Text/Flyer: pd würth)



