Albin Streule geht als Gastronom neue Wege

Albin Streule ist in der Region ein bekannter Gastgeber. In seinem Restaurant Sternen in Goldach geht er neue Wege. 20 Minuten online hat gestern darüber berichtet.

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10 Kommentare zu "Albin Streule geht als Gastronom neue Wege"

  1. Also nochmal: Wenn es nach der Philosophie des „Sternen“-Wirts in Goldach geht, muss ich bereits am Montag wissen, ob ich am kommenden Freitag evtl. Lust und Appetit verspüre, auswärts Essen zu gehen.
    Wenn dies zutrifft, bleibt wohl nicht viel anderes übrig, als mich beim „Türkisch Mann“ oder beim „Italiano“ verpflegen zu lassen und nicht in einer gemütlichen Schweizer Beiz.
    Als bekennnender Cordon-bleu-Freak müsste ich mich jeweils mit Döner oder Lasagne abfinden. Bedauerlich, denn die Losung hiesse dann anstatt „En Guete“,
    „Iyi“ oder „Buon appetito“.
    Aber bei den eingewanderten Gastronomen kann man wenigstens meist sicher sein, dass der Betrieb in der Regel geöffnet ist. Sieben Tage in der Woche mit Essen für Kurzentschlossene.
    Isch all da!

  2. Mit Vorbestellung funktioniert nur weil seine Frau ca70 % artbeitet und so kann er seine Fam ernähren,in 20 Min hats einer richtig geschrieben was er vom Beizer hält.

    • Werter Herr Schneider. Ob und wie wir unsere Familie ernähren können, dafür ist Ihnen kein Kommentar geschuldet. Was Ihre subjektive Meinung zu unserem Betrieb anbelangt, ist dies nicht von Bedeutung. Wäre vielleicht noch gut zu wissen, dass Sie durch Ihr Verhalten seit mehr als einem halben Jahr Hausverbot im Sternen geniessen.Ist Ihr Groll dort zu suchen? Alles Gute. Albin Streule

  3. Lieber Erich. Du hast da etwas falsch verstanden. Am Montag wird jeweils die Speisekarte veröffentlicht. Von diesem Moment an kann man reservieren. Je kurzfristiger Du reservierst, desto geringer ist einfach die Chance, dass es dann noch Kapazitäten hat. Du musst mir auch bei der Reservierung nicht sagen, was Du essen willst, sondern lediglich den Platz reservieren. Somit kann ich ungefähr abschätzen, was gebraucht wird. Man muss halt auch damit leben können, dass dann halt mal etwas nicht mehr verfügbar ist. Ich gebe Dir gerne recht, kurzentschlossen essen zu gehen, dafür gibt es genug Möglichkeiten. Und ganz wichtig: Ich zwinge doch niemanden bei mir zu essen. Wenn Du aber Wert auf Frische und Nachhaltigkeit legst, dann darfst Du es gerne mal ausprobieren. Wenn man etwas ändern will, muss man halt auch mal alte Gewohnheiten überdenken. Albin, Sternen Goldach

  4. Erstaunlich: Ein Kommentar von jemandem der auch vor Konzeptänderung noch nie Gast war und der andere von jemandem, der seit Monaten Hausverbot hat. Alles Gute beiden.

  5. Geschätzter Gastronom A. S.
    Die Küche brodelt. Das hat womöglich einen durchaus sympathischen Nebeneffekt. Nun explodiert vielleicht die Zahl der Gäste aus dem Lager einer jungen, zahlungskräftigen, fortschrittlichen Generation, den Digital Natives. Trotzdem wird die Angelegenheit nicht Mal eine Marginalie der Lokalgeschichte werden.
    Am kommenden Wochenende werde ich als schwer-therapierbarer Gordon bleu-Süchtiger meinem unbezwingbaren Verlangen nachgeben und mir den Genuss dieser schmackhaften Schweizer Spezialität erlauben. Und zwar völlig spontan, anachronistisch, ohne Registrierung, eben ganz in der Gewohnheit eines sturen alten Sackes. Wo? Das habe ich als „geheim“ klassifiziert.
    Nur soviel sei ausgeplaudert: Die Zubereitung in diesem Gasthaus ist von enormer Güte, der Service charmant und der Preis sogar „volkstümlich“.
    Das XXL-Schnitzel wird zwar „schweinischer“ Provenienz sein. Belastet aber mein Gewissen nicht, da ich aus religiösen Gründen keine Vorschriften beachten muss.

  6. Werter Erich.
    Das erfreut mich außerordentlich, dass Du völlig druck- und terminlos Deinem Cordon-Bleu frönen kannst, obschon Du ja schon jetzt weißt, dass Du das am kommenden Wochenende goutieren wirst und allem Anschein nach auch wo. Damit disqualifiziert Du Dich doch eigentlich selber. Weisst Du, der Erguss von überschwänglichen Worten macht Dich weder gescheiter, noch symphytischer. Was die von Dir so geliebte 7-Tage-Woche bei eingewanderten Gastronomen betrifft, wollte ich Dich nur noch fragen, weshalb Du diese nicht vor Jahren auch zelebriert hast, als Du noch Teilzeit gearbeitet hast? (Sofern man das als arbeiten bezeichnen kann) Und mit 7-Tagewoche meine ich die Tage im Betrieb, nicht in den Beizen. Prost….ähm ich meinte tschüss!
    „Isch all da“! Albin

  7. Lieber Erich Imboden, Goldach. Leider habe ich Dich per Mail nicht erreicht
    Anscheinend hast Du die Message hinter unserer Einstellung zu «Food-Waste» nicht wirklich verstanden.
    Du musst nicht am Montag wissen, ob Du am Freitag auswärts essen gehen willst. Jeweils am Montag wird lediglich unser Wochenplan veröffentlicht. Anhand dessen kannst Du entscheiden, ob Du nun bereits jetzt buchen willst oder aber erst am Donnerstag oder Freitag.
    Kurz gesagt: Je kurzfristiger Du reservierst, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass zum einen keine Plätze verfügbar sind (wir haben nur 25) und zum andern eventuell auch einmal etwas nicht mehr vorrätig ist. Aber Terminvereinbarungen kennst Du ja sicher auch von anderen Dienstleistungs-Betrieben.
    Weiters musst Du auch nicht vorbestellen, was Du essen willst, sondern lediglich den Platz reservieren. Die Mischrechnung und die damit zusammenhängenden Einkäufe darfst Du ganz uns überlassen, da wir hier mit Erfahrungswerten arbeiten.
    Selbiges gilt am Mittag. Hier arbeiten wir zusätzlich mit einer App, über welche die Bestellungen bis 10.15 Uhr eingehen. Diese App nutzen bereits einige Dutzend Personen!
    Du siehst also: Es wäre gar nicht so schwierig, wie Du das dargelegt hast. Wenn Du natürlich Wert darauf legst, dass man 7 Tage die Woche offen haben sollte, wie Du das anscheinend von der Gastronomie erwartest, dann rate ich Dir nach zu denken, ob Du damals beim Tagblatt, als wir noch unter demselben Dach gearbeitet haben, auch eine 7-Tage-Woche hattest. Soweit ich mich erinnere, habe ich Dich nie samstags oder sonntags angetroffen, als wir bereits nachts oder frühmorgens gearbeitet haben. Der Vergleich, dass zugewanderte Gastronomen 7 Tage offen haben, sei mal dahingestellt und entbehrt jeder Antwort. Und der „Türkisch-Mann“ und der Italiener, wie Du sie nennst, produzieren allgemein wenig Abfall, weil die Zutaten zum einen lange Haltbar gemacht werden und zum andern, insbesondere bei Pizza immer mehr oder weniger die gleichen sind. Hast Du Dich nie gefragt, weshalb die Sauce beim Kebap-Laden auch bei sommerlichen Temperaturen praktisch ständig ungekühlt herumstehen kann, trotz Mayo als Inhaltsstoff? Aber dazu müsste man einen Hauch von Gastro-Ahnung haben, welche Dir anscheinend nicht beschieden ist.
    Ich gebe Dir recht: Kurzfristig essen gehen ist ein Argument, das gegen unsere Philosophie spricht. Ich stelle aber niemandem in Abrede, das zu tun. Dafür haben wir in unserem Land ein breites Angebot. Wir zwingen niemanden, bei uns zu essen, sondern verfolgen lediglich eine andere, für uns und unseren Betrieb sinnvollere Strategie.
    Hast Du Dich schon einmal gefragt, weshalb Migros oder Coop seit Längerem fertige Kebap in der Wärmetheke verkauft? Beispielsweise auch in Rorschach, einer Stadt mit 13 Kebap-Läden? Ich denke hierzu muss man nichts mehr sagen, außer dass solches Klientel wie Du, das forcieren. Genau so, wie Lebensmittelverschwendung im Allgemeinen. Angesichts dessen, solltest Du Dich in Grund und Boden schämen, dass Du nicht gewillt bist Veränderungen hin zu nehmen.
    Ich denke aber, dass es bei Deiner Argumentation weniger um unser Konzept, als vielmehr um die Tatsache geht, uns schlecht hin zu stellen oder Du schlicht nicht in der Lage bist längst fällige Veränderungen an zu gehen. Letzteres ist vielleicht Deinem Alter oder Deinem Unwissen und Intoleranz geschuldet. Tatsache ist aber, dass Du auch vor unserem Konzept-Wechsel kein einziges Mal zu Gast warst in unserem Restaurant. Ich frage mich also berechtigterweise, was Du mit Deinem negativen Kommentar bezwecken willst?
    Uns ist es ein Anliegen, dass das Essen in einem Restaurant wieder zelebriert wird und wieder einen Stellenwert bekommt. Denn in einer Überflussgesellschaft wie bei uns ist dies scheinbar unter gegangen, weil man sich einfach alles leisten kann. Die Frage ist einfach: Wie lange noch?
    Ich habe schulpflichtige Kinder zuhause, welche meinen Schritt befürworten. Diese Tatsache ist tausendmal höher zu gewichten, als Deine scheinbar unüberwindbaren Gewohnheiten. Ferner geben uns hunderte von positiven Feedbacks die nötige Gelassenheit, ein paar negative Kommentare von Ewig-Gestrigen locker weg zu stecken. Für Reservierungen bitte wähle: 076/477 24 00 /whatsapp, albin.streule@bluewin.ch oder 071 840 01 05. Alles Gute!
    Weisst Du: Weniger ist manchmal mehr!
    Albin, Sternen Goldach

  8. Geschätzter Gastronom A.S.
    Eines weiteren Diskurses bin ich überdrüssig geworden. Ich habe mir bis dato redlich Mühe gegeben, in der Diskussion keine PERSÖNLICHEN VERUNGLIMPFUNGEN anzuwenden. Bevor die Gefahr besteht, ebenfalls in die Stillosigkeit zu gleiten und dass ich mich dann auf Augenhöhe mit Dir und entsprechend bescheidenem Niveau befinde, erachte ich Äusserungen zu diesem Schildbürger-Schwank als überflüssig. Wie bereits erwähnt: Die Angelegenheit hat nicht mal das Potential für eine Fussnote der Lokalgeschichte.
    „Der Stil ist der genaue Abdruck des Denkens“.
    Das Zitat ist nicht von mir, sondern vom genialen deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer, 1788 bis 1860.

  9. Es isch jetz guet!!!

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