International Frauentag im Forum Würth Rorschach

Bereits zum 4. Mal lädt das Forum Würth Rorschach kommenden Dienstag zum International Frauentag ein. Nach dem Motto des letzten Vortrags «Amazonen der Kunst», wo Künstlerinnen aus verschiedenen Länder und Epochen im Fokus standen, widmet sich der Internationale Frauentag dieses Mal dem Thema «Die Musen der grossen Meister».

Diavortrag mit musikalischer Umrahmung
Der Internationale Frauentag hat im Forum Würth Rorschach eine besondere Bedeutung. Seit mehreren Jahren stehen an diesem
Tag die Künstlerin, aussergewöhnliche Kunstwerke und die Musen im Vordergrund. Die Sammlung Würth, die über 18’500 Werke umfasst, wird europaweit in 15 Kunstdependancen mit freiem Eintritt gezeigt. Bei der Auswahl der Ausstellungen und Kunstwerke, stehen neben dem thematischen Schwerpunkt, auch immer wieder herausragende Künstlerinnen und Ihre Kunstwerke im Fokus, wie die Ausstellung «Bild der Frauen» zeigt, die sich mit den verschiedenen Interpretationen des Frauenbildes befasst und bis Februar im Forum Würth Chur zu sehen war.

Am 8. März nutzt das Forum Würth Rorschach den Internationalen Frauentag, um an die Frauen zu erinnern, die in der Kunstgeschichte nicht selbst zu Pinsel oder Palette griffen, sondern mit ihrem Esprit, ihrer Intelligenz und Schönheit zur Inspiration bekannter Werke wurden und als «Musen der grossen Meister» in die Kunstgeschichte eingingen. Hingebungsvoll, unerreichbar, stolz, emanzipiert, geistreich – wer waren diese Frauen, die die Gedanken der Künstler beherrschten und ohne die die Meisterwerke von Sandro Botticelli, Peter Paul Rubens, August Renoir oder Pablo Picasso undenkbar wären?

Zwei Kunstwerke, gegensätzliche Umsetzungen und unterschiedliche Epochen führen an dieses Thema im Vortrag heran.
Während Sandro Botticellis «Profilbildnis einer jungen Frau (Simonetta Vespucci)» Idealvorstellungen einer Frau in Italien des 15.
Jahrhunderts zum Gegenstand hat, wagt sich Pablo Picassos «Femme assise dans un fauteuil» an ganz neue Perspektiven der
Portraitkunst. Die strenge Geometrie und die karge Farbigkeit sind Ausdruck der bedrückenden Zeit 1941 in Paris, in welcher
dieses Werk geschaffen wurde.

Über das Leben und Wirken dieser und anderen «Musen» erfahren Sie auf unserer virtuellen Reise durch die Epochen der Kunst,
die von Werken von J. S. Bach, A. Vivaldi, E. Elgar u. a. begleitet wird. Musikalische Umrahmung mit Jaroslaw Netter, Klavier und Thomas Berchtold, Cello.

Dienstag, 8. März, Zeit 18.00 Uhr, Eintritt CHF 10.-. Anmeldung bis 2 Tage vor der Veranstaltung unter rorschach@wuerth-forum.ch.

Seit 1911 wird am 8. März Internationaler Frauentag begangen, der im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht
der Frauen geboren wurden. Heute wird an diesem Tag weltweit auf Frauenrechte, bestehende Diskriminierung und die
Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht.

Bildnachweise: Sandro Botticelli, Profilbildnis einer jungen Frau (Simonetta Vespucci), 1475-1480, Malerei auf Pappholz, 55,40 x 43,00 cm, Idnt. Nr. 106A © Gemäldegalerie Staatliche Museen zu Berlin; Pablo Picasso, Femme assise dans un fauteuil, 1941, Öl auf Leinwand, 100 x 81 cm, Inv. 2874 © Succession Picasso / 2022, ProLitteris, Zürich. (pd)

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