Eine Bühne fernab vom Mainstream bieten

Mit der Rorschacher Kulturschraube initiierte das Würth Haus Rorschach eine neue Kleinkunstreihe, die es so noch nicht gab.

«KünstlerInnen, eine Bühne zu bieten, die fernab vom Mainstream sind», ist die Mission, die sich Jürg Putzi, Head of Events & Marketing, zum Ziel gesetzt hat. Im hauseigenen Carmen
Würth Saal bietet er KünstlerInnen die Möglichkeit ihr Programm in vielfältiger Art und Weise dem zahlreichen Besuchern zu präsentieren. Den Startschuss der Rorschacher  Kulturschraube machten am Freitag, 24. Mai 2019 drei preisgekrönte Slam Poetinnen und Poeten aus der Schweiz mit: SLAM POETRY DELUXE. Wenn Kilian Ziegler, Renato Kaiser und Gina Walter sich die Bühne für eine gemeinsame Show teilen, wird das Publikum Zeuge feinster Sprachakrobatik ‒ humorvoll, charmant und intelligent. Das Rorschacher Echo hat bereits darüber berichtet.

Am letzten Samstag folgte schon das nächste Schmankerl. Mit über 30 Jahren Theater- und Zirkuserfahrung sowie weltweiten Bühnenauftritten geht Olli Hauenstein mit seinem neuen
Bühnenprogramm: OLLI HAUENSTEINS CLOWN-SYNDROM ‒ DAS UNGEWÖHNLICHE KOMIK‒THEATER neue Wege. Es stehen zwei Künstler auf der Bühne, welche sich von Natur aus unterscheiden. Eric Gadient ist ein Schauspieler mit Down-Syndrom, beiden gemeinsam ist das Clown-Syndrom.

Die beiden Veranstaltungen zeigten nicht nur den Facettenreichtum der verschiedenen Veranstaltungen, die regelmässig stattfinden werden, sondern überzeugten auch mit der
Vielschichtigkeit, die hinter den KünstlerInnen steht. Mit der Rorschacher Kulturschraube wollen die InitiantInnen einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Würth Haus Rorschach setzen. Im Oktober 2019 folgt die zweite Auflage der „Rorschacher Kulturschraube“. (Text/Bilder: pd)