„Hinter den 7 Gleisen ist vor den 7 Barrieren“

v.l.n.r.: Dieter Graf (Rorschacherberg), Dominik Gemperli (Goldach), Ignazio Cassis (Bundesrat), Kathrin Metzler (Goldach) und Thomas Müller (Rorschach). Bild: zVg

An der gestrigen offiziellen Bundesfeier der Stadt Rorschach und den beiden Gemeinden Goldach und Rorschacherberg war Bundesrat Ignazio Cassis zu Gast. Mit viel südländischem Charme fand er rasch Zugang zu den vielleicht rund 2500 BesucherInnen der Feier und vor allem mit seinem Spruch „Für Rorschach gilt: Hinter den 7 Gleisen (in Anspielung auf den gleichnamigen Film) ist vor den 7 Barrieren“ hat er viel Applaus erhalten.

Der Tessiner Bundesrat Ignazio Cassis hat in seiner Ansprache auf unserer Arionwiese über die Integration der italienischen Gastarbeiter in den 1960er Jahren gesprochen. Diese seien die Quelle der „Italianità“ in der Schweiz gewesen. Die italienische Lebensart in der Schweiz sei zwar seit Jahrhunderten ein Teil der Schweiz, sagte der Aussenminister bei seiner Ansprache in der Bodenseeregion. Allerdings habe sie mit der Einwanderung der italienischen Gastarbeiter in den 1960er Jahren eine neue Dimension erreicht. «In Scharen» seien Italiener in die Schweiz geholt worden, weil damals ein akuter Arbeitskräftemangel herrschte. Arbeit gefunden hätten sie vor allem in der Feldmühle in Rorschach, «in der grössten Stickereifabrik der Welt», witzelte Cassis. Die Gastarbeiter hätten die „Italianità“ in die Schweiz gebracht – und diese sei heute ein Stück Schweizer Geschichte.

2 Kommentare zu "„Hinter den 7 Gleisen ist vor den 7 Barrieren“"

  1. Es heisst schon im Film von 1959 „Hinter den 7 GLEISEN“ – nicht Geleisen… Es wäre schön, wenn das alte Wort endlich in Vergessenheit geraten würde, weil es einfach falsch ist…..

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