Zwei Rorschacherinnen in Rumänien

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Jacqueline Zillig, ihres Zeichens auch Präsidentin des Feuerwehrvereins Rorschach-Rorschacherberg, und Josette Mayer haben kürzlich um Schoggi und Seife für Rumänien gebeten. Letzte Woche waren sie dort. Heute im Tagblatt ein Bericht darüber. Alle Bilder stammen von Jacqueline Zillig.



Und Jacqueline Zillig hat mir noch folgendes nachgereicht: „Was ich noch vergessen habe zu erzählen: Was mir immer noch keine Ruhe lässt sind die Frauen in Rumänien. Viele werden – auch auf Grund der Hierarchie und Mentalität – vielmals von ihren Männern geschlagen. Leider gibt es für diese Frauen fast keine Möglichkeit, sich scheiden zu lassen, insbesondere, wenn sie Kinder haben. Vom Staat bekommen sie eh nichts, und arbeiten mit Kindern und Wohnung und Essen liegt finanziell nicht drin. Die meisten Frauen gehen dann ins Ausland schwarz arbeiten – am häufigsten als Pflegerinnen von Dementen und Parkinson-Patienten. Ein Job, der 24 Stunden 7 Tage die Woche dauert und mit etwa Fr. 3000.- bezahlt wird ….. Auf Grund dieser schlechten Zukunftsaussicht bleiben viele Frauen bei ihren prügelnden Männern. Und die Kinder lernen aus dieser Situation, dass es normal ist, eine Frau ohne Konsequenzen zu schlagen – ein schlimmer und ewiger Kreislauf.“


Der Link zum Bericht im Tagblatt  >>  http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/rorschach/tb-ot08/Rorschacher-Hilfe-fuer-Rumaenien;art2889,4390009

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