Ansprechen von Kindern – Aufruf der Kantonspolizei

Die Kantonspolizei St.Gallen hat soeben nachstehende Medienmitteilung verschickt:

Region Bodensee: Ansprechen von Kindern – Mann verteilt Flyer und wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden

Die Kantonspolizei St.Gallen hat zwischen Montag (12.01.2026) und Mittwoch (14.01.2026) drei Meldungen erhalten, dass Kinder von Männern aus dem Auto angesprochen worden seien. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und es wird geprüft, ob die Meldungen einen Zusammenhang haben. Mittlerweile ist bekannt, dass eine Person, welche auf das Signalement der drei Meldungen passt, in Rorschach Flyer in einem Briefkasten verteilt hat. Diese Person wird gebeten, sich unverzüglich bei der Polizeistation Rorschach zu melden.

Am Montagnachmittag ging die Meldung ein, dass in Rorschach ein Schüler von einem unbekannten Mann aus dem Auto heraus angesprochen wurde. Die alarmierte Patrouille konnte kein Auto und keine Person mehr feststellen. Am Dienstag ging erneut aus Rorschach die Meldung ein, dass ein unbekannter Autofahrer eine Schülerin angesprochen habe. Die nähere Umgebung wurde kontrolliert, jedoch konnten auch hier keine verdächtigen Feststellungen mehr gemacht werden. Am Mittwoch wurde der Polizei eine ähnliche, dritte Meldung gemacht. Ein Schüler sei von einem unbekannten Autofahrer angesprochen worden.

Die Kantonspolizei St.Gallen nimmt Meldungen von angesprochenen Kindern sehr ernst. Es sind vermehrt Patrouillen unterwegs. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und Zusammenhänge werden geprüft. Mittlerweile ist bekannt, dass eine Person, welche auf das Signalement der drei Meldungen passt, in Rorschach Flyer in einem Briefkasten verteilt hat. Diese Person wird gebeten, sich unverzüglich bei der Polizeistation Rorschach zu melden.

Erfahrungsgemäss lösen Meldungen von angesprochenen Kindern grosse Unsicherheiten aus. Inzwischen wurde der Fall von Rorschach in der Region bekannt und es gehen ähnliche Meldungen aus anderen Regionen ein. Die Kantonspolizei St.Gallen bittet deshalb dringend darum, keine privaten Warnmeldungen über Messenger oder Social Media zu verbreiten. Verdächtige Feststellungen oder weitere Fälle von angesprochenen Kinder sollen einzig und unmittelbar via Notruf 117 der Polizei gemeldet werden.

Sensibilisierungen von Kindern sind sehr Wichtig, dürfen aber nicht einschüchternd erfolgen. Eine stufen- und altersgerechte Vermittlung ist sehr wichtig. Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter https://kaposg.link/kinder einen entsprechenden Ratgeber für Eltern bereitgestellt. (Text/Symbolbild: pd kapo.sg)

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