Unsere Feuerwehr hatte 104 Einsätze zu bewältigen

Am Freitagabend hatte die Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg zum Jahresrapport in den Stadthofsaal geladen. Kommandant und Oberstleutnant Marco Todeschini liess in seinem Bericht das vergangene Jahr Revue passieren. „Mit dem Jahreswechsel 2025/2026 beginnt bereits mein sechstes Jahr als Kommandant der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg. Gegenüber den Vorjahren kann das Einsatzjahr 2025 als ein eher ruhiges Jahr bezeichnet werden. Ausgenommen von drei Gewässerstützpunkteinsätzen sind keine nennenswerten Einsätze zu verzeichnen. Im Berichtsjahr standen die Einschulung der Autodrehleiter, die kontinuierliche Weiterbildung, die engere Zusammenarbeit mit der Nachbarfeuerwehr Goldach und die Stärkung der Kameradschaft weiterhin im Fokus.“

Der Kommandant sagte weiter: „Wie bereits erwähnt stellte das Berichtjahr 2025 die Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg vor keine grossen Herausforderungen. So mussten 104 (149) Einsätze bewältigt werden, das sind gegenüber dem Vorjahr 45 Alarmmeldungen und Aufgebote weniger. Der Rückgang erklärt sich unter anderem damit, dass die Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg seit dem 1. Januar 2025, keine Interventionen bei Bienen- und Wespeneinsätze anbietet.  Im Berichtsjahr mussten durch die Angehörigen der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg 1’406 Stunden (5’531 Stunden) geleistet werden, dies bedeutet einen Minderaufwand von 4’125 Stunden gegenüber dem Vorjahr.“

Die Jugendfeuerwehr wird wieder ein Thema
„Jugendfeuerwehr ist ein wichtiges Instrument für die Rekrutierung von Angehörigen der Feuerwehr. Wer mit 12 Jahren in die Jugendfeuerwehr eintritt und das komplette Übungssoll erfüllt kann mit 18 Jahren ohne den obligatorischen Einführungskurs in die Feuerwehr eintreten und ab sofort in der Pikettformation bei Ernstfalleinsätzen mitwirken. Ein Konzept, dass schon lange in der Schublade weilte, konnte herausgenommen und den heute geltenden Voraussetzungen angepasst werden. Ich danke Oberleutnant Benedict Wasmer und Leutnant Rebecca Eggenberger für die Aufarbeitung der Grundlagen-Dokumente.

Nach Rücksprache mit dem Kommando der Feuerwehr Goldach konnte ein gemeinsamer Nenner zur Gründung einer Regionalen Jugendfeuerwehr gefunden werden, mit dem Ziel, am 1. Januar 2027, mit der Jugendfeuerwehr zu starten. Die Kameraden Leutnant Michael Kronenberg (Goldach) als Kommandant und Leutnant Benedict Wasmer als Kommandant Stellvertreter konnten als Führung der gemeinsamen Jugendfeuerwehr gewonnen werden. Am 9. Dezember 2025, fand eine Informationsveranstaltung im Hauptdepot Kirchstrasse statt. Daran teilgenommen haben ca. sechzig Angehörige der Feuerwehr Goldach und Rorschach-Rorschacherberg. Die Teilnehmer konnten sich anschliessend für eine mögliche Mitarbeit anmelden. Im Namen beider Kommandos, danke ich Michael und Benedict für die Bereitschaft und die Organisation der Informationsveranstaltung. In den weiteren Schritten wird die Organisationsstruktur ausgearbeitet und die Vereinbarung zwischen der Feuerwehr Goldach und Rorschach-Rorschacherberg ausgearbeitet. Die Genehmigung sollte im ersten Quartal 2026 erfolgen und die Rekrutierung geeigneter Jugendlichen für die Jugendfeuerwehr erfolgt Mitte Jahr.

Beförderungen:
Kommandant Marco Todeschini konnte folgende Beförderungen vornehmen:

Soldat Silas Adolphs (rechts) hat neu den Grat eines Gefreiten.

Reto Thürer (links) steigt vom Korporal zum Wachtmeister auf.

Wachtmeisterin Jacqueline Zillig (rechts) ist neu Fourir.

Dominik Rohner war entschuldigt abwesend.

Verabschiedungen:
Gebührend Platz wurde für die Verabschiedung der vier ausscheidenden Personen aus der Feuerwehr geschaffen:

Leutnant Rebecca Eggenberger wird für 10 Jahr Feuerwehrdienst geehrt. Sie wird zukünftig auf dem Hof ihrer Eltern arbeiten und natürlich der dortigen Feuerwehr beitreten.

Das Präsent wurde ihr vom Präsidenten der Feuerschutzkommission, Patrick Trochsler, überreicht.

Wachtmeister Luigi Bonifacio (links) war 20 Jahre in unserer Feuerwehr tätig.

Speziell lustig war die Verabschiedung von Leutnant Willi Schlegel…

Lt. Willi Schlegel wurde für 30 Jahre Feuerwehrdienst geehrt.

Gar für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde Wachtmeister Raoul Fricker (ganz links) geehrt.

Selbstverständlich wurde er mit einer Packung mit seinem Eistee verabschiedet.

„Machets guet!!“

Social Media und Internet wird immer wichtiger
Marco Todeschini bedankte sich bei Soldatin Jennifer Glogg für die intensive und professionelle Bearbeitung der Social Media-Auftritte. Eine frisch kreierte Homepage soll für einen Beitritt zur Feuerwehr begeistern.

Das Schlusswort hatte der Präsident der Feuerschutzkommission
Der Gemeindepräsident von Rorschacherberg, Patrick Trochsler, bedankte sich als Präsident der Feuerschutzkommission im Namen der ganzen Bevölkerung der Region für das Engagement aller, die in der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg ihren Dienst absolvieren. Gerade haben die schrecklichen Ereignisse im Wallis gezeigt, wie wichtig die Feuerwehr ist. Er wüschte allen ein unfallfreies Jahr und leitete somit indirekt zum Apéro über, der diesen Jahresrapport dann auch abschloss.

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