Neues Buskonzept Rorschach verzögert sich

Die Staatskanzlei St.Gallen hat heute Vormittag noch nachstehende Medienmitteilung verschickt:

„Gegen die Vergabe der beiden Buslinien 252 und 253 an die BUS Ostschweiz AG ist Beschwerde eingereicht worden. Das neue Buskonzept im Raum Rorschach kann deshalb nicht wie geplant auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2021 eingeführt werden. Die «seebus»-Linien verkehren vorerst weiter wie bisher.

Im Ausschreibungsverfahren für die beiden Buslinien im Raum Rorschach erreichte das Angebot der BUS Ostschweiz AG das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Das Volkswirtschaftsdepartement vergab die beiden Linien am 21. Dezember 2020 an das Altstätter Busunternehmen.

Gegen diesen Entscheid wurde nun beim kantonalen Verwaltungsgericht Beschwerde eingereicht. Beanstandet wurde in erster Linie der günstige Preis, für den die BUS Ostschweiz AG ihre Leistung angeboten hat.

Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung. Das für den Raum Rorschach vorgesehene neue Buskonzept kann deshalb nicht wie geplant auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2021 umgesetzt werden. Neben den beiden ausgeschriebenen Linien sind auch alle anderen Busangebote in und um Rorschach von der Verzögerung betroffen.

Das bestehende Verkehrsangebot bleibt im Fahrplanjahr 2022 damit unverändert und die Verkehrsbetriebe St.Gallen betreiben ihre drei «seebus»-Linien vorerst weiter. Das neue Buskonzept soll neu mit dem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2022 eingeführt werden. Dieser Zeitpunkt ist aber abhängig vom Abschluss des Rechtsverfahrens.“ (Text/Bild: pd Sk)