Zürcherin wird die Cabane im Warteggpark bespielen

Die Zürcherin Sandra Kühne wurde vom Verein Cabane H eingeladen, den kleinen Kultur- und Kunstraum im Warteggpark in diesem Jahr zu bespielen.

Die Arbeiten von Sandra Kühne haben den Vereinsvorstand auf Anhieb angesprochen. Die Künstlerin nimmt den Raum – in diesem Fall den Park – um sich herum wahr und trägt ihn in ihr temporäres Atelier. Dort entsteht er aus der Erinnerung neu als dreidimensionales Weggespinst. Während ihres Aufenthalts in der Cabane schneidet Sandra Kühne die von ihr begangenen Wege als subtile Linien aus schwarzem Papier. Täglich wächst das Geflecht aus feinsten Strichen zu einer installativen Arbeit, die den Raum ausfüllt.

Die Besucherinnen und Besucher, die nach einem Gang durch den Warteggpark in die Cabane eintreten, finden sich unvermittelt wieder in einem Gewirr aus Linien. Beim näheren Betrachten entflechten sich die feinen Striche und werden zu Wegen und Objekten. Am 3. bis am 9. August 2020 wird Sandra Kühne ihr temporäres Atelier einnehmen. In dieser Zeit öffnet die Künstlerin den Raum zeitweise für Interessierte und bietet so Gelegenheit, mit ihr ins Gespräch kommen. Die Vernissage ist am Freitag, 14. August geplant. Die Installation wird bis im Januar 2021 ausgestellt. Der Schlüssel für den Zutritt zur Cabane ist wie immer an der Réception von Schloss Wartegg hinterlegt.




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