Online-Gruss der Evangelisch-reformierten Kirche bleibt

„Corona“ belastete die Kirchgemeinden und ihre Mitglieder mit vielen Einschränkungen. Aber „es“ brachte auch etwas neues Positives, den sonntäglichen Online-Gruss. Eine kurze, prägnante Form von Gottesdienst mit geeigneter musikalischer Unterstützung. Ein zusätzlicher Vorteil: Dank der kompetenten Aufnahme und Kameraführung durch Josias Bruderer war jedes Wort glasklar verständlich, und die Bildausschnitte wurden sehr geschickt gewählt. Die Einschaltugen zeigten Zahlen, die weit über denen der üblichen Gottesdienstbesuche liegen. Diese vertrauten Gottesdienste sind nun wieder möglich. Die Frage blieb: Wie geht es mit den online Angeboten weiter?

Nun haben die Verantwortlichen der Kirchenvorsteherschaft entschieden. Der Beschluss: «Die Kirchenvorsteherschaft genehmigt einen monatlichen ‚Gottesdienstlichen online-Gruss‘ als Ergänzung zum gottesdienstlichen Angebot der Kirchgemeinde. Das Projekt wird fortgesetzt ab Juli 2020.»

Dieser Entscheid freut viele Gemeindeglieder. Wie aber sehen ihn die direkt betroffenen Pfarrpersonen und die Kirchenmusikerin? Stellvertretend Esther Marchlewitz. Sie fand, dass es zu Beginn schon eine Ueberwindung gekostet habe, sich vor eine Kamera zu stellen. Man habe aber immer wieder nach zeitgemässen Wegen der Kommunikation gesucht. Die Umstände hätten nun Handlungen gefordert. Und dank Josias Bruderer sei auch ein professioneller Auftritt gelungen.  Man sei sich in der positiven Beurteilung einig. Vor allem auch, weil die unterschiedliche Art der jeweiligen Pfarrperson gewahrt, ja geradezu gewünscht sei.

Ute Rendar berichtete von vielen positiven Reaktionen aus der Gemeinde. Das mache Freude und beflügle und zeige, dass man auf dem rechten Weg sei. Der erste Online-Gruss im neuen Rhythmus wird am Samstag, den 04.07.2020 auf der Homepage und auf dem Youtube-Kanal erscheinen. Und natürlich hier auf dem Rorschacher Echo.