Scarpa stemmt sich mutig gegen das „Lädelisterben“

Das «Lädelisterben» ist in den Medien omnipräsent und auch in Rorschach kaum zu übersehen. Die in Rorschach an der Hauptstrasse 73 ansässige Schuh- und Kleiderboutique „Scarpa“ stemmt sich dem seit nunmehr fast 40 Jahren entgegen und will am Ball bleiben. Im Jahre 2015 haben sich die Verantwortlichen entschieden, die Filiale in St. Gallen zu einem schweizweit einmaligen Geschäft umzubauen. Die Schuhe stehen dort auf einem grossen Tisch, der aus Abbruchmaterial kreiert wurde. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Hauptfiliale in Rorschach auch umgebaut wird.

„Die Zeit ist gekommen und wir stehen schon langsam am Ende der Umbauarbeiten in Rorschach. Mitte März (voraussichtlich ab dem 13. März) wird das Geschäft in neuem Glanz erstrahlen. Die beiden Lokalitäten lassen sich nicht vergleichen. Die ehemalige UBS Filiale an der Hauptstrasse in Rorschach verfügt nicht über den Charme eines historischen Gebäudes wie in St. Gallen und fordert andere Ideen in der Gestaltung. Scarpa will mit dem neuen Konzept dem «Lädelisterben» gezielt entgegenwirken und in Zeiten vom Online-Handel eine Oase der persönlichen Begegnung schaffen. Bei uns steht der Kunde im Fokus und die Beratung an einem solchen Ort scheint heutzutage mehr denn je gefragt zu sein. Mit dem neuen Konzept wollen wir dies erreichen“, schreiben die Inhaber Gabriela  und Oswald Hitz. Der offiziellen Tage der offenen Türe sind auf den 27. und 28. März 2020 geplant. Mehr Infos – auch zum attraktiven Wettbewerb – folgen.

In Rorschach wird unter den Arkaden ein heller Laden mit ungewöhnlicher Innenarchitektur entstehen. Für ein Unternehmen gibt es in diesen schwierigen Detailhandelszeiten nur eine Strategie: vorwärts.
Das Risiko ist den Verantwortlichen bewusst. Sie zählen darauf, dass spezielle Geschäfte mit motiviertem Personal und Begeisterung für die Mode immer einen Platz haben werden, denn ein sinnliches Einkaufserlebnis kann der Online-Handel nicht bieten.