Handballerinnen mit leider zu wenig Durchschlagskraft

Das Damen 1 in der SPL 2 wie auch das Damen 2 (Beitragsbild oben) in der 2. Liga haben am Samstag ihre Spiele verloren. Hier die beiden Matchberichte:

SPL 2: Die erste Halbzeit sah noch vielversprechend aus – doch ein Spiel dauert nun mal 60 Minuten.
„Der knappe aber durchaus verdiente Heimsieg vergangene Woche über die Spono Eagles 2 sollte eigentlich das Selbstvertrauen stärken und der Mannschaft frischen Mut für die kommenden Aufgaben geben. Entsprechend motiviert und entschlossen traten die Damen vom Bodensee die Reise zum BSV Stans an, wohl wissend, dass sie dort die grosse Chance bekommen würden am Tabellenvordermann vorbeizuziehen. Diese wollten sie mit allen Mitteln nutzen. Doch davon war in den ersten Minuten des Spiels gegen den Tabellennachbarn aus Stans nur selten etwas zu spüren.

Nachdem die ersten fünf Minuten noch ängstlich und ohne Konzept im Angriff waren, konnte der Spielstand vom 3:0 zu einer 3:4-Führung gewandelt werden. Immer wieder führten schnelle Aktionen, eine super Torhüterleistung und einstudierte Spielauslösungen zu Toren. Bis zur 25. Spielminuten konnte sich kein Team absetzen und das Spiel war in dieser Phase sehr ausgeglichen. Beim Stand von 11:10 für das Heimteam begannen sich die technischen Fehler und Fehlwürfe von GoRo zu häufen. So konnte sich Stans kurz vor der Pause eine 13:10-Führung erarbeiten. Aber die Damen vom Bodensee steckten nicht auf. Sie reagierten bis zur Pause nochmals und die Deckung stand kompakt. Im Angriff konnte man sich noch zweimal durchsetzen, zum knappen 13:12 Pausenstand.

In der Kabine wurde allen klar, man musste die einfachen technischen Fehler vermeiden und die Wurfquote erhöhen in dem man einfache Tore erzielte. Leider konnte das besprochene nicht umgesetzt werden und man rannte weiterhin dem Rückstand hinterher. Doch die Gäste gaben sich nicht auf und versuchten nochmal alles. Dank einer sehr starken Torwartleistung konnte man das Spiel bis zur 48.Minuten ausgleichen. Wie es aber an solchen Tagen so ist, war der zwischenzeitliche Sprint zum 20:20 sehr Kräfte raubend und nur ein Strohfeuer. Der Gegner war heute einfach zu stark und machte weniger Fehler. Dazu kam, dass GoRo in den letzten 12.Minuten die gegnerische Torfrau leider nur noch zweimal überwinden konnte. Durch die klar vergebenen Torchancen, eine inkonsequente Deckung und viele vermeidbare technische Fehler in den letzten Minuten ging man am Ende verdient als Verlierer aus der Halle.

Unterm Strich eine schmerzende Niederlage aus der wir lernen müssen. Das, was in letzter Zeit noch als Stärke im Angriff und der Abwehr galt, entpuppte sich als Schwäche und die Chancenverwertung gab dem ganzen Spiel seinen Rest. In der spielfreien Woche gilt es jetzt die Kräfte zu mobilisieren um dann am 11.01.2020 gegen LC Brühl 2 zu zeigen, dass diese Niederlage nur ein einmaliger Ausrutscher war.“ (pd)

Damen 2: Zu wenig Durchschlagskraft
„Am Samstagabend spielte das Damen 2 zu Hause gegen den Tabellenersten, die SG Uzwil/Gossau. Es war bereits das 3 Spiel innert Wochenfrist. Über das ganze Spiel betrachtet, war es eine ausgeglichene Angelegenheit in welcher der HC GoRo im Angriff einfach zu wenig zwingend war. Am Ende gingen die zwei Punkte mit 19:16 an die SG Uzwil/Gossau.

Das Heimteam startet gut in die Partie und führte nach 5 Minuten und dem 7m-Treffer von Corin Bänziger mit 3:1. Dies war leider ihr letztes Erfolgserlebnis an diesem Abend. Corin verletzte sich im darauffolgenden Angriff am Knie und konnte nicht mehr weiterspielen. Wir hoffen an dieser Stelle nur das Beste für Sie.

In der noch andauernden Anfangsphase war offensichtlich, dass die aktive und aggressiv eingestellte Deckung der GoRo-Frauen Wirkung zeigte. Die Gäste wurden immer wieder zu technischen Fehlern und Fehlabspielen verleitet. Leider nutzten die Hausherrinnen die technischen Unzulänglichkeiten der Gäste nicht aus und taten sich äusserst schwer mit der defensiv eingestellten Verteidigung von Uzwil/Gossau. So leuchtete nach 20 Minuten ein 6:6 von der Anzeigetafel. Anschliessend kamen die Gäste etwas besser in die Partie, da das Heimteam immer wieder am gegnerischen Torhüter scheiterte. Die Fürstenländerinnen vermochten sich das erste Mal etwas abzusetzen. Doch das zwischenzeitliche 6:9 korrigierte das Heimteam bis zur Pause nahezu komplett. Mit 9:10 ging es zum Pausentee.

Grundsätzlich zufrieden mit Leistung und Einstellung war die Stimmung beim HC GoRo natürlich etwas getrübt. Nach der schweren Verletzung von Sandra Popp musste man nun auch noch auf Corin Bänziger verzichten. Nichtsdestotrotz wollte man diesen Sieg nun umso mehr.

Die zweite Halbzeit begann dann mit einem Desaster auf beiden Seiten. 10 technische Fehler, zwei Fehlwürfe und eine Zweiminutenstrafe war die Bilanz aus den Minuten 30-35! Dies, notabene , ohne ein Tor zu erzielen. Aus dieser Phase erlöste uns Carmen mit dem 7m-Tor zum 10:10. Die Partie blieb nun lange wieder sehr ausgeglichen. Nach 45 Minuten stand es 13:13 bevor dann die Entscheidung fiel. Das Heimteam brachte sich wieder mit vielen technischen Fehlern in Schwierigkeiten und ebnete so den Gästen den Weg um sich entscheidend, mit 5 Treffern, abzusetzen. Als die Partie dann entschieden schien, hatte der HC GoRo seine beste Phase. In der Deckung konsequent und im Angriff mit viel Struktur wurde Chance um Chance herausgespielt. Doch 4 von 7 Abschlüssen entschärfte der Torwart auf der gegnerischen Seite und so gelang es nicht mehr das Spiel zu drehen. Am Ende verliert der HC GoRo diese Partie mit 16:19, kann jedoch auf eine äusserst erfolgreiche Abwehrarbeit in einem ganz neuen Deckungssystem zurückblicken. Es war erst das zweite Mal, dass der Leader in der laufenden Meisterschaft nicht auf 20 Tore kam.

Als nächstes wartet nun das Cup-Halbfinale gegen den HC Flawil. Wir hoffen, dass wir uns ein weiteres Mal durchsetzen können und uns dann kurz vor Weihnachten mit dem Finale selbst ein Jahres-Highlight bescheren können. Die Partie findet am 11.12.2019 um 20:00 Uhr in der Flawiler Botsberghalle statt. Über Unterstützung vom See würden wir uns äusserst freuen.“ (pd)




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