Ungefährdeter Start-Ziel-Sieg im «Bodensee-Derby»

Am vergangenen Samstag trat die SPL2 des HC Goldach-Rorschach in Arbon zum Bodensee-Derby an. Dass es am Ende eine so eindeutige Angelegenheit werden würde, durfte im Voraus nicht angenommen werden. Der HC GoRo gewann die Partie mit 31:19 und verbuchte damit weitere zwei Zähler, mittlerweile 8, auf seinem Punktekonto.

Wie immer reiste man auch dieses Wochenende mit gemischten Gefühlen zum Derby nach Arbon. Erstens war da die Erinnerung an das letzte Zusammentreffen, die der HC GoRo nach deutlichem Pausenstand am Ende noch mit Biegen und Brechen über die Runden brachte und Zweitens, es ist einfach ein Derby.

Doch, wie schon im September, war es der HC GoRo, der den besseren Start erwischte. Schnell führte man mit 4:0 Toren. Der guten Deckungsarbeit und einer Torfrau, die von Beginn weg hellwach war, standen viele technische Fehler und Fehlwürfe aus aussichtsreicher Position der Arbonerinnen gegenüber. Regelmässig blieb GoRo im Angriff erfolgreich und, die selten gespielte, 6:0 Deckung funktionierte erstaunlich gut. So gut, dass es den Arbonerinnen bis in die 25. Minute nur 4 Mal gelang, diese zu überwinden. Mit einem kleinen Endspurt vor der Pause, trafen die Hausherrinnen dann in den folgenden 5 Minuten genauso oft wie in den gesamten 25 Minuten davor. So stand es zur Pause 8:16 aus Sicht des HC Arbon.

Natürlich erinnerte sich jede Spielerin sowohl beim HC Arbon, wie auch beim HC Goldach-Rorschach daran, was sich am 14. September in der Goldacher Wartegghalle abspielte. Nach einer noch deutlicheren 17:5 Pausenführung des HC GoRo, holten die Gäste aus dem Thurgau Tor um Tor auf und vermochten am Ende die Partie beinahe noch zu drehen. Diesmal stand Roger Bertschinger mit mahnender Mine in der Garderobe, als er nun an das Team appellierte, alles daran zu setzen, es diesmal nicht wieder darauf ankommen zu lassen. Vor allem aber wurde davon gesprochen, dass man das Spiel nun mit Köpfchen und weiterhin viel Kampfgeist bestimmen wolle .

Zurück auf dem Spielfeld zeigte sich dann auch ein komplett anderes Bild als im Hinspiel. Die Partie ging im gleichen Stil weiter wie in der ersten Halbzeit. Arbon fand weiterhin kein Mittel gegen den

HC GoRo. Auf die kurze Deckung des HC Arbon auf der Spielmacherposition antwortete GoRo mit der 7ten Feldspielerin. Diesmal funktionierte diese Massnahme auch wie man es sich wünscht, da die Mannschaft sich an den Plan hielt und konzentriert immer zum richtigen Zeitpunkt zur Auswechslung eilte. So kassierte GoRo auch keinen Gegentreffer ins leere Tor. Ab Mitte der zweiten Halbzeit wechselte der HC GoRo kräftig durch und probierte immer wieder neue Formationen aus. Dies bot allen Spielerinnen Einsatzzeit und dem Staff die Gelegenheit, Alternativen zu testen. Das Spiel ging am Ende deutlich an die GoRo-Frauen. So deutlich, wie es niemand vermutet hätte. Doch dies macht die Aufgabe für die nächsten beiden Aufeinandertreffen mit dem HC Arbon nicht einfacher.

Nun geht es aber nächsten Samstag zuerst zu Hause gegen die SPONO Eagles, die in ausgezeichneter Form sind. Aus den letzten vier Partien holten die Luzernerinnen drei Siege und ein Unentschieden und stehen daher aktuell auf dem zweiten Tabellenrang. Das Spiel wird am kommenden Samstag, 23.11.2019, um 19:45 in Rorschach angepfiffen. (pd)




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