Menschenbilder im Fokus der Sammlung Würth

Mit der gestrigen Vernissage der neuen Hauptausstellung «Von Kopf bis Fuss – Menschenbilder im Fokus der Sammlung Würth» eröffnet das Forum Würth Rorschach bereits die 4. Hauptausstellung seit der Eröffnung des Würth Haus Rorschach im Jahr 2013. Nach den beiden Ausstellungen «Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen der Sammlung Würth» und «Menagerie – Tierschau aus der Sammlung Würth» widmet sich die neue Hauptausstellung einem spannenden Diskurs über Wandel und Konstanten des aktuellen Menschenbildes. Rund 670 BesucherInnen waren bei der Vernissage anwesend. Diese Zahl allein ist ein deutliches Zeichen dafür, was Ausstellungen im Würth Haus Rorschach für die Region bedeuten. Das Rorschacher Echo hatte gestern die Möglichkeit, sich vor der offiziellen Eröffnung in der Ausstellung umzusehen. Die Ausstellung kann ab morgen Dienstag besichtigt werden. Pressieren muss man nicht. Sie bleibt bis am 21. Februar 2021.

Unter anderem sind KünstlerInnen wie Max Ackermann, Fernando Botero, Christo, Francesco Clemente, Max Ernst, Edvard Munch, Pablo Picasso, Marc Quinn, Arnulf Rainer, Andy Warhol und viele mehr in der Ausstellung zu sehen, die ihre Auseinandersetzung mit Schönheit, Vergänglichkeit, Ausdruckskraft, Selbstbefragung und Normierung der menschlichen Gestalt verbildlichen. Dabei sind die Grenzen zwischen dem Naturgegebenen und dem von Menschenhand Manipulierten wieder so fliessend, dass längst vom postbiologischen Zeitalter und dem Körper als Option die Rede ist. (pd)

Jürg Michel, Präsident Verwaltungsrat der Würth Management AG, bei seiner Bergüssung zur neuen Ausstellung.

C. Sylvia Weber, Direktorin Sammlung Würth.

Dr. Claudia Emmert, Direktorin Zeppelin Museum Friedrichshafen.

Die musikalische Umrahmung mit den «Les Chouettes» kam beim Publikum gut an.

Der Carmen Würth-Saal war so voll, dass die Vernissage für einen Teil der BesucherInnen simultan in einen anderen Raum übertragen werden musste.

Nachstehend der Flyer zur Ausstellung. In digitaler Form findet man ihn hier.

Und so hat das Tagblatt am Samstag über die Ausstellung berichtet: