Die beiden Raiffeisenbanken wollen fusionieren

Heute Vormittag wurden die regionalen Medien in die Raiffeisenbank in Rorschach eingeladen. Im Beisein von Roman Capaul (Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal), Beat Ulrich (Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank Goldach), Ernst Locher (Bankleiter Goldach) und Andy Eberhard (Bankleiter in Rorschach) wurde informiert, dass die beiden Raiffeisenbanken Goldach und Rorschacherberg-Thal aktiv ihre Zukunft im gemeinsamen Wirtschaftsraum planen. Im Falle einer Zustimmung durch die GenossenschafterInnen im April 2019 ist geplant, dass Beat Ulrich Verwaltungsratspräsident der neuen Bank würde und Roman Capaul sein Stellvertreter. Nach 2 Jahren würde dann Roman Capaul Chef der neuen Bank. Die Bankleitung der neuen Bank würde Ernst Locher übernehmen. Andy Eberhard wäre sein Stellvertreter.

Die Raiffeisenbanken Goldach und Rorschacherberg-Thal planen einen Zusammenschluss, um im gemeinsamen Wirtschaftsraum ihre Marktposition weiter zu stärken und ein attraktiver Partner für Mitglieder, Kunden und Mitarbeitende zu bleiben. Die beiden Banken beabsichtigen die Traktandierung eines partnerschaftlichen
Zusammenschlusses anlässlich der Generalversammlungen 2019. In den letzten Jahren ist das Marktgebiet der beiden Banken stark zusammengewachsen und hat sich zu einem Wirtschaftsraum entwickelt. Institutionen, Vereine und die Gemeinden und nicht zuletzt das Gewerbe arbeiten vermehrt und erfolgreich zusammen. Auch die beiden Banken stehen schon seit einiger Zeit im Austausch und setzen sich gemeinsam mit den Rahmenbedingungen und zukünftigen Entwicklungen auseinander. Beide Banken sind zur Überzeugung gelangt, dass ein Zusammengehen den Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitenden und der ganzen Region langfristig den höchstmöglichen Nutzen bringen wird.

Gemeinsam für die Region
Beide Raiffeisenbanken beabsichtigen deshalb, den Zusammenschluss an den ordentlichen Generalversammlungen im Jahr 2019 zu traktandieren. Die detaillierten Modalitäten eines partnerschaftlichen Zusammenschlusses werden derzeit ausgearbeitet und an einer Informationsveranstaltung im Herbst ausführlich dargelegt. Das Zusammenrücken der beiden Bankinstitute würde zu einer Raiffeisenbank mit über 12‘300 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von rund einer Milliarde Franken führen. Damit kann das Dienstleistungsangebot ausgebaut und die Unterstützung von Projekten, Vereinen und Anlässen in der Region im Sinne des Genossenschaftsgedankens gesichert werden. Das geplante Zusammengehen ist ein klares Bekenntnis zur Region und zur Beibehaltung der gewohnten Kundennähe mit den beiden Geschäftsstellen.

Über die Raiffeisenbank Goldach Genossenschaft: Bei der Raiffeisenbank Goldach arbeiten 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bank weist eine Bilanzsumme von 542 Millionen Franken aus und zählt knapp 5860 Genossenschafter als Mitbesitzer der Bank.

Über die Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal Genossenschaft: Bei der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal arbeiten 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bank weist eine Bilanzsumme von rund 511 Millionen Franken aus und zählt gut 6470 Genossenschafter als Mitbesitzer der Bank. Beide Raiffeisenbanken haben sich zu wichtigen Finanzdienstleistern in der Region entwickelt.

Beide Banken sind Teil der Raiffeisen Gruppe. Diese umfasst 255 genossenschaftlich organisierte Raiffeisenbanken mit 883 Bankstellen. Die rechtlich autonomen Raiffeisenbanken sind in der in St. Gallen domizilierten Raiffeisen Schweiz Genossenschaft zusammengeschlossen. Raiffeisen ist mit einer Bilanzsumme von rund 218 Milliarden die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz. (pd)

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