In einer Woche startet die Namibia-Ausstellung

Das nächste Highlight im Forum Würth in Rorschach. Am Freitag, 10. März um 17 Uhr, findet ein Feierabend-Apéro zur Ausstellung „Namibia – Kunst einer jungen Generation“ statt. Die Initianten danken für eine Anmeldung bis am kommenden Montag, 6. März. Interessierte können das gleich hier erledigen. Weitere Infos entnimmt man dem Ausstellungsflyer.

Mit einer Auswahl von rund 40 Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die in Namibia leben und arbeiten, bietet das Forum Würth Rorschach einen Einblick in die dortige Kunstlandschaft. Bereits die unterschiedlichen Techniken wie Öl- und Acrylmalerei, Linolschnitt, Kartondruck, Fotografie und Quilttechnik, Collagen aus recyceltem Kunststoff und Altmetall sowie dreidimensionale Objekte aus Draht oder Serpentin spiegeln die Vielfalt namibischer Kunst wider. Vor allem in Windhoek hat sich eine kreative Kunstszene zusammengefunden, die sich zum einen auf ihr kulturelles Erbe besinnt, sich zum anderen aber hauptsächlich mit den aktuellen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Realitäten Namibias in der Zeit nach dessen Unabhängigkeit 1990 auseinandersetzt und so einen eigenen Beitrag zur modernen Kunst leistet.
Basis der Ausstellung bildet ein Konvolut an jüngst erworbenen Arbeiten in der Sammlung Würth, das erstmals 2016 im Museum Würth in Künzelsau in Kooperation mit der National Art Gallery of Namibia in Windhoek der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und nun in Rorschach in veränderter Konstellation seine zweite Station findet.
Konzept und Realisation: Nach einem Konzept für das Museum Würth, Künzelsau, von Hercules Viljoen, Helen Harris, Ndeenda Shivute (National Art Gallery of Namibia) sowie C. Sylvia Weber, Kirsten Fiege, Evelyn Aufrecht (Museum Würth); umgesetzt für das Forum Würth Rorschach von Sonja Klee sowie dem Team des Forum Würth Rorschach.

Die hier gezeigten Werke stammen von Salinde Willem, Die Familie, 2015, Sammlung Würth, Inv. 17110 (oben) und Paul Kiddo, Florsheim-Farm im Süden, 2014, Sammlung Würth, Inv. 16631.