Herr Fögeli hat das Wort …

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Die vier Könige der Region Rorschach

jo de vierte könig vo de region
de wött jo unbedingt in kanton
de dritt de hirs wör da au gern
de zweit de müller isch scho z’bern
nu de erscht de würth seit: danke nei
i blieb jetzt lieber wieder dihei.

alli andere die setzed sich i wie d’affe
nei isch de würth plötzlich z’fuhl zom schaffe
vor johre het er jo in kanton wöle goh
zum wohle der gemeinde, jo es isch e so
und jetz wött er nüme, jo do frog ich mich
isch dem s’wohl vo de gemeind jetz eifach gliech.

eigentlich het i au no vom müller sehr gern
öpis verzellt, aber – de isch jo nu z’bern
oder gnüsst für woche, s’isch doch allerhand
a de copa capana, sonne meer und strand
und isch er denn gliech emol dihei underem bergli
denn hocket er nu bi sine gpk – zwergli.

do frogsch di doch scho wer die stadt regiert
isches de deubelbeiss, de ambauen oder – wie heisst nebscht em etterlin no de viert
nei die drü chönds nöd si, i glaubs nöd recht
denn vo dene ghörsch jo nünt, oder denn ghör i schlecht
jo – und bim etterlin, nöd, do mon i halt au säge
jo bi dem chunt halt au oft d’sinnfluet vor em räge –
und so bliebt eigentlich nu no
de seelos bruno

denn han i eigentlich au no ganz weidli
öpis wölle säge zom hirs und em bureweidli
aber öpis säge zum hirs das goht gar nöd guet
well sich bi dem jetzt aber gar nünt reime tuet.

zum würth no öpis säge, wer au no nett
aber wa wötsch zo eim säge, wo nünt z’säge het
denn wenn de öpis seit chunt de müller, stellt klar
de chef vo de region bin ich – ich bi de star!

mit der dreifaltigkeit sei es vorbei
wobi i do nöd die drei könige mein – nei
und au nöd die drü ulme wo gfällt werded bald
nei i meine die hochhüser im städtliwald
jo de müller cha froh sie, gits wenigschtens zwei
süss mösst me denn sege dass er nu einfältig sei –
jo und denn hets im städtliwald underhalb
em peschta wohl kei chue, devör es chalb.