Integration als Einbahnstrasse?

Gestern wurde im Tagblatt publik, wie die Stadt im Projet-urbain-Quartier die Aussenräume, respektive die Strassen gestalten will. „Auch nach Vorschlägen von Bewohnern.“ Nicht publik wurde indessen die einzelnen Vorschläge der Quartierarbeitsgruppen Verkehr und Aussenräume. Selbstverständlich ist es zu begrüssen, dass das Projet-urbain-Quartier für seine Bewohnerinnen und Bewohner attraktiver werden soll. Aber man würde auch gerne erfahren, wie alle Vorschläge der Arbeitsgrupp(en) ausgesehen haben – um diese Vorschläge mit den Ausarbeitungen des Stadtrats zu vergleichen. Integration (als Ziel des Projet urbain) ist keine Einbahnstrasse aus Direktiven der Obrigkeit, sondern ein Prozess, bei dem auch die Betroffenen zu Worte kommen und ein Mitspracherecht haben sollten.