Der Kleinstadtpräsident gibt Roger de Weck eine Chance!

Als Vorstandsmitglied der „Aktion Medienfreiheit“ ist T.M. (57) aus R. der Meinung, man müsse dem neu gewählten SRG-Generaldirektor Roger de Weck eine Chance geben (siehe „Tagblatt“, Seite 3, von gestern). Bravo! Und wer entscheidet, ob de Weck diese Chance gut nutzt oder nicht?

T.M. aus R. versuchte, Medienberichte über das Buch „RORSCHACHS ADDA ADDA …“ im „St. Galler Tagblatt“ und in den „Bodensee Nachrichten“ zu verhindern. Im ersten Fall erfolglos (Elsener sei Dank), im zweiten Fall (bisher?) erfolgreich. Den „Bodensee Nachrichten“ wollte T.M. keine Fragen über die Auseinandersetzung rund um die Venus Bar beantworten; nach dem Erscheinen des entsprechend Artikels Ende letzter Woche stellte er jedoch öffentlich fest, dass dieser viele Fehler enthalte – war auf Anfrage der Redaktion aber nicht bereit, diese Fehler in der nächsten Ausgabe der Zeitung (von gestern) aus seiner Sicht zu berichtigen. Davon, wie T.M. aus R. mit kritischen Medienberichten, respektive deren Verantwortlichen umgeht, könnte auch Willi Nänni als Verleger der „Seeseiten“ ein Liedchen singen.

T.M. aus R. versteht offenbar die Medienfreiheit als Übel, das man durch Aktionen wie dem Verpassen von Maulkörben eingrenzen muss. Geben wir ihm die Chance, seine medialen Scheuklappen abzulegen!

PS: Die Ziele der Aktion Medienfreiheit sind: Für die Stärkung der Meinungsvielfalt, ja zur Eigenverantwortung und Innovation, nein zu staatlichen Bevormundungen und Verboten.