Und ein weiteres Dementi…

Stefan Millius meldet sich zu Wort:

„Da Dementi offenbar zum Volkssport mutieren und ich froh bin um jede Sportart, bei der ich einigermassen mithalten kann, ohne ins Schwitzen zu kommen, beteilige ich mich feierlich, nachdem Marcel Elsener in der Replik auf Jürg Mosers Replik meinen Namen hat fallen lassen.

Kurz und gut: Er tut mir da massiv zu viel der Ehre an. Meine 1,5 Jahre bei der Rorschacher Zeitung haben nicht einmal ansatzweise dazu gereicht, auch nur den Hauch eines Bruchteils eines Prozentsatzes der Informationen und Erfahrungswerte zu verinnerlichen, die vermutlich nötig waren, um Adda Adda zu schaffen. Abgesehen davon, dass ich – was meine Arbeit angeht – viel zu eitel bin, um nach der Schaffung eines solchen Grosswerks anonym zu bleiben. Und dieselbe Eitelkeit würde mich daran hindern, an sich wertvolle Inhalte durch eine schwerfällige Darstellung in einen Hindernislauf zu verwandeln.

In diesem Sinn: Ein Dementi, wo im Grunde keines nötig war, denn ernsthaft hatte mich ja wohl keiner auf der Karte.

Beste Grüsse.
Stefan

PS zu Stichwort Eitelkeit: Wenn ich den medialen Niederschlag so betrachte, komme ich zum Schluss, dass Anonymität indirekt vielleicht sogar zu mehr Ruhm führen kann als das frühe Herausposaunen des eigenen Namens. Muss ich mir für mein nächstes Werk merken.