„Ich kann jetzt noch nicht sagen, wie es weitergeht“

Seit gestern sind Eisarena und Fondue am See Geschichte. Beide Angebote wurden in den letzten vier Wochen sehr gut besucht und die Mitarbeitenden an der Front und hinter der Kulisse sind jetzt erst einmal froh, eine Verschnaufpause geniessen zu dürfen.

Für die Eisarena zeichnet sich im nächsten Jahr eventuell eine Weiterführung zusammen auch mit der Gemeinde Rorschacherberg ab. Unsere Nachbargemeinde will sich auch an unserem Projekt in Rorschach beteiligen. «Da werden wir in absehbarer Zeit einmal gemeinsam zusammensitzen und alles genau anschauen», sagt Alexander Kleger, der in den letzten fünf Jahren zusammen mit einem grossen Team diese Attraktion für die Stadt Rorschach organisierte. «Fakt ist, dass alle unsere Verträge mit den Hauptsponsoren, der Stadt, den Gönnern und Lieferanten abgelaufen sind», erklärt Alexander den Sachverhalt. Er betont, dass er eigentlich offen für viele Ideen sei, räumt aber auch ein, dass er nicht mehr vom 27. Dezember bis Ende Februar immer vor Ort sein kann. «Das lässt sich nur recht schwer mit dem eigenen Produktionsbetrieb vereinbaren und als Unternehmer werde ich dort in den kommenden Monaten sehr gefordert sein», sagt er.

Herzblut gefragt

Alexander Kleger durfte in den letzten Jahren für sein Engagement viele positive Rückmeldungen entgegennehmen. «Eine fast täglich Rückmeldung der Gäste im Fondue am See, wieso die Stadt das Chalet nicht stehen lässt und unser Team auch den Biergarten im Sommer betreibt, um endlich mal echte Gastfreundlichkeit am Tor zur Stadt Rorschach und zum Kanton St. Gallen zu schaffen», schmeichelt Alexander Kleger zwar, aber macht für ihn ein weiteres Problem deutlich. «Wenn man jemand sucht, der nebst viel Herzblut auch noch ein nicht unwesentliches Finanzierungsrisiko stemmt, wird das schwierig», weiss Alexander und fügt gleich bei: «Herzblut und so richtig Geld verdienen ist eine schwierige Kombination».

Das letzte Wort zu «Fondue am See» ist noch nicht gesprochen, aber eine Pause könnte es geben. Man darf gespannt sein, was sich da ergibt. Eines ist jetzt schon sicher: Kopiert wird unser Konzept vieler Orts und nahezu alle BesucherInnen würden das heimelige Fonduebeizli vermissen.

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