80 Tore in 60 Minuten – was für ein Handball-Spektakel

Es gibt manchmal Spiele, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Am Samstagabend war in der Wartegghalle solch ein Spiel zu sehen. Leider nicht mit dem erhofften Ergebnis für die erste Herrenmannschaft.

Die zweite Mannschaft des HSC Kreuzlingen war für unsere Herren in dieser Saison noch eine Unbekannte. Dieses Heimspiel war die erste Begegnung der beiden Mannschaften. Und die hatte es in sich. Zwar ging das Herren 1 früh in Führung und hielt den knappen Vorsprung bis zur 10. Minute. Doch danach lief auch der Kreuzlinger Angriffsmotor warm. Der Gegner, angereist mit einigen erfahrenen 1.Liga-Spielern, verwandelte beinahe jeden Angriff und setzte sich bei Spielminute 20 auf 5 Tore ab. Die Abwehr von GoRo konnte nicht die gewohnten Stärken ausspielen und so war weiterhin munteres Toreschiessen auf Seite der Gegner zu sehen. Der Halbzeitstand von 15:21 zugunsten der HSC Kreuzlingen zeigte, dass beide Teams an diesem Tag nicht viel von Abwehrarbeit hielten. Doch noch war alles drin für die GoRo Herren. Etwas konsequenter verteidigen und im Angriff weiterhin Tore werfen, dann sollte am Ende des Tages etwas Zählbares herauskommen. Doch, um es vorweg zu nehmen, es kam anders als geplant. Kreuzlingen konnte im Angriff weiterhin aus allen Positionen werfen und schloss praktisch jeden Spielzug mit einem Tor ab. GoRo gab sich zwar nicht geschlagen, doch schnell wurde klar, dass ohne Abwehrarbeit nichts zu holen ist. Der Gegner war an diesem Abend etwas willensstärker und am Ende setzte es nach insgesamt 80 (!!) Toren eine deutliche 36:44 Niederlage für das Herren 1.

Ob letztendlich die nicht vorhandene Abwehr inklusive Torhüter, die Doppelbelastung mit zwei kräftezehrenden Spielen innerhalb 48 Stunden oder doch der mit 1.Liga Spielern aufgestockte Kader des Gegners der Knackpunkt war, darüber lässt sich streiten. Fakt ist jedoch, dass man mit einer etwas stabileren Verteidigung mehr hätte erreichen können. Nun hat das Herrenteam 3 Wochen Zeit, um die Akkus aufzuladen und weiter an Kleinigkeiten zu feilen. Es warten bis zum Saisonende noch einige Leckerbissen auf das Fanionteam. (nb)

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